Der 1. Kennenlerntag ist vorbei …

Hallo liebe Interessenten des RealExperiments,

letzten Freitag hatten wir unseren ersten Kennenlerntag. Andrea, Florian, Frank, Hariolf und Jörn sind gekommen und haben sich mit uns über das RealExperiment und Möglichkeiten zur Teilnahme auseinandergesetzt. Nach verschiedentlichen Zu- und Absagen freuten wir uns sehr, über alle, die gekommen sind – wie der Großgruppenmoderator sagt: Die, die da sind, sind die Richtigen. Und so war es auch.

Begonnen haben wir den Tag mit der Frage: Was ist Dein Weg zum RealExperiment? und unterstützten uns durch Wege-Postkarten, die als Metapher für die Antwort auf die Frage dienten.

Kamen hier bereits erste spannende Aussagen, wurden diese ergänzt durch eine anschließende Beschreibung, wer was bisher gemacht hat und was die einzelnen Teilnehmer aktuell umtreibt.
Nach diesem ersten Kennenlernen, starteten wir in eine DIALOG-Runde mit dem Thema Mein Traum für die neue Arbeitswelt. Im Dialog kamen unterschiedliche Vorschläge und Bilder für die neue Arbeitswelt. Uns sind folgende im Gedächtnis geblieben, die gerne von den anderen Teilnehmern durch Kommentare zu diesem Beitrag ergänzt werden können:

  • Irgendwann in der Zukunft trifft sich eine Runde von Mitarbeitern irgendeines Unternehmens. Sie sind ausgelassen, machen Späße, lachen und erfreuen sich unübersehbar ihres Arbeitslebens. Geht man näher hin, wird hörbar, über was sie sich so amüsieren. Es ist die heutige Arbeitswelt: „Weißt Du noch damals, als wir noch Personalnummern waren und es Diedaoben noch gab, die alles alleine entschieden haben?“ „Ja, und als wir noch Zahlenfriedhöfe in Excel gepflegt haben.“ „Ja, ja, als es noch Excel gab!“
  • Rente ab Null
  • Was wir heute vermuten: Wir können Unternehmen auch anders – menschlicher – organisieren. Ist normaler Arbeitsalltag geworden
  • Wir fühlen uns nicht mehr als einsame Rufer in der Wüste, wenn wir unsere Sehnsucht nach einer anderen Arbeitswelt äußern.

Im Anschluss an den Dialog stellte Andreas die kurze und doch spannende Geschichte des RealExperiments vor (demnächst als Video hier auf dem Blog) und Gebhard gab aus der Sicht der Initiatoren Antworten auf die Fragen:

  • Wozu das RealExperiment?
  • Was ist das RealExperiment?
  • Was braucht das RealExperiment?

Nach dem Mittagessen lassen wir unsere Gehirne stürmen und machten eine Liste über die möglichen Rollen, in denen man am RealExperiment mitwirken kann. Hier die Liste:

  • Mitarbeiter der GSWmbH
  • Schenker (wie diese hier)
  • Multiplikator
    • auf eigene Faust einen Walk to Talk (hier alle Beiträge zu Walk to Talk) durchführen und hier im Blog dazu einladen
    • einem bekannte Professoren/ Lehrstühle auf das RealExperiment aufmerksam machen und unseren Willen mitteilen, ein Forschungsobjekt zu sein
    • Konferenzen auf uns aufmerksam machen
    • Eine eigene Veranstaltung organisieren und das RealExperiment dazu einladen
  • Vernetzer (aktiv das eigene Adressbuch für das RealExperiment öffnen)
  • Botschafter (PR, Nachrichten über die social media Kanäle streuen)
  • Projektmitarbeiter (arbeitet projektbezogen mit der GSWmbH zusammen, ist dort allerdings nicht angestellt)
  • Investor (dafür ist uns keine bessere Bezeichnung eingefallen)

Dann lautete die Aufgabe: Meine starke Idee für das RealExperiment. Alle Teilnehmer suchten und beschrieben zuerst einmal für sich alleine ihre Starke Idee(n). Zur methodischen Unterstützung gab es für den, der wollte, die etwas erweiterte Business Canvas von Business Modell Generation für Geschäftsideen und die Aktionslandkarte für alle anderen Ideen.

Aus dieser Arbeit entstanden 2 Ideen, wie das RealExperiment an Geld kommt:

  • Einen Lehrstuhl finden, der das RealExperiment begleitet und Forschungsmittel beantragt
  • Allgemein Fördermittel durch das Land oder den Bund beantragen,

2 Ideen wie die neue Arbeitswelt gefasst/ gelebt werden kann:

  • Das schöpferische Unternehmen im 21. Jahrhundert
  • Workshops zu den Themen Kommunikationskultur, Lernen im Team und Großveranstaltungen

und 4 Ideen, die wir direkt umsetzen und damit Aufmerksamkeit für das RealExperiment gewinnen können:

  • Email Abbinder – wer möchte kann seine Mails nach der Signatur mit einem Abbinder versehen, der auf das RealExperiment hinweist. Hier ein Beispiel:

+ + + + Mitmachen: RealExperiment sinnvoll·wirtschaften + + + +

Mit dem RealExperiment wollen wir nachweisen, dass eine neue, menschbezogene Arbeitswelt möglich ist. Sei WegbereiterIn einer friedlichen Revolution! www.realexperiment.de

+ + + Forsche mit. Dein Geschenk hilft! + + +

  • Teilnahme am Vision Summit in Potsdam und ähnlichen Veranstaltungen
  • Wer Beziehungen zu Zeitschriften wie brandEins oder Enorm hat, kann dort auf das Real Experiment aufmerksam machen.
  • Podcaster können uns interviewen oder über uns berichten.

Im letzten Tagesordnungspunkt ging es um das Konstrukt und die Formalien zur GSWmbH. Auch hier wurde es wieder spannend, gab es doch noch einige offene Fragen, die in unserer bisherigen Kommunikation noch nicht ausreichend geklärt werden konnten oder sich verändert haben:

  • Die Vorhaltegesellschaft, die einmal angedacht war – hier der Beitrag dazu – wird es nicht geben. Das bedeutet: Es gibt nur die GSWmbH und innerhalb dieser Gesellschaft werden alle Geschäfte und Beteiligungsmodelle abgewickelt.
  • Ein Teil der Anteile der GSWmbH geht an Investoren, so wir sie finden. Diese Anteile stehen nicht für Mitarbeiter zur Verfügung. Das Verfahren zur Ausgabe und zum Rückkauf der Anteile bleibt wie im oben vernetzten Beitrag beschrieben. Sprich: Wer einen dieser Anteile kauf, gibt einen entsprechenden Kredit an die GSWmbH. Dieser Kredit wird von der GSWmbH über die Zeit ohne Zinsen zurück bezahlt. Mit dem Anteil erhält der Investor zudem Anrecht auf einen Teil der in der GSWmbH erwirtschafteten Erträge – das sind dann die Zinsen für seinen Kredit. Zu festgelegten Rückkaufszeitpunkten kann die GSWmbH seine Anteile zum aktuellen Marktwert zurück kaufen – das sind dann auch noch mal Zinsen.
  • Der vielleicht wichtigste Punkt war: So lange die Mindestsumme von 750.000,00 EUR nicht zusammen ist, startet die GSWmbH und damit das aktive RealExperiment nicht! Über diesen Punkt wurde gesprochen und wir Initiatoren haben erklärt: Da es im RealExperiment auch und gerade um Sinnkopplung geht, sprich darum tun und entscheiden zu können wie man will braucht es einen stabilen (Zeit-)Raum, in dem sich die Mitarbeiter der GSWmbH keine Gedanken über ihr Einkommen machen sollten, wenn sie ein begonnenes Geschäft verwerfen und etwas anderes machen wollen. Ohne die Mindestsumme kann dieser Raum nicht einmal zeitbegrenzt gewährleistet werden.
  • Einen ganz neuen Aspekt brachte Hariolf in das Gespräch um Geldbeschaffung, Investitionen, Krediten und Zinsen ein: Natürlich kann man Mitarbeiter und Investor sein!

Zum Ende des Tages machten wir eine Abschlussrunde in der sich von „Jetzt ist gerade eine Seifenblase zerplatzt“ bis hin zu „Diese Idee ist genial, da muss man erst einmal darauf kommen“ unterschiedlichste Gefühle fanden. So verschieden diese auch waren, wir alle haben den Tag als bereichernd und wertvoll empfunden und er hat uns gezeigt, dass wir auf einem spannenden und vielversprechenden Weg sind. Denn selbst Frank, für den die Seifenblase zerplatzte, hatte wenige Minuten später bereits wieder Mut gefasst, seine Zielsetzungen verändert und Ideen entwickelt, wie er das RealExperiment zu seinem operativen Startpunkt bringen kann.

Wir bedanken uns bei Andrea, Florian, Frank, Hariolf und Jörn, dass sie den Kennenlerntag durch ihr Kommen lebendig machten und allen anderen, die sich für das RealExperiment interessieren und es unterstützen!

Viele Grüsse

Andreas, Gebhard & Markus

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RealExperiment 1. Kennenlerntag

Am 11. Februar 2011 veranstalten wir den ersten RE Kennenlerntag!

Worum geht es?
In den letzten Monaten gab es nicht nur Geschichten, Diskussionen und Walk to Talks im Zusammenhang mit dem RealExperiment. Es gab und gibt auch einige handfeste Anfragen, beim RealExperiment mitzuwirken/ teilzunehmen.

Dabei gibt es unterschiedlichste Ebenen der Teilnahme. So gibt es Anfragen als Mitarbeiter einzusteigen ebenso, wie etwa das RealExperiment journalistisch oder berichtend zu begleiten bzw. zum Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit zu machen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Energie, den Willen eigene Risiken für das RealExperiment einzugehen und die Bereitschaft eigene Arbeitskraft – im positivsten Sinne des Wortes – in das RealExperiment zu stecken.

In den letzen beiden Tagen haben wir uns zusammen gesetzt und auch darüber gesprochen, wie wir mit diesem Markt-Zug, diesem Willen zur Partizipation umgehen. Wir stehen mit dem RealExperiment also vor der Aufgabe, Personal- und Kooperationsentscheidungen zu treffen. Dabei sind wir sicher: Das kann nur in einem gemeinsamen persönlichen Austausch passieren. Es geht nicht um ein Assesment-Verfahren, dennoch geht es um Prüfung für beide Seiten. Es gilt zu prüfen, ob und wie wir zusammen arbeiten können und wodurch daraus ein Mehr für alle entsteht.

Keine neue Aufgabe für Unternehmen und doch haben wir uns auf die Fahne geschrieben, es anders zu machen. Unser Anfang wird ein Kennenlerntag am 11. Februar 2010 im Forum Hohenwart sein. Zum Selbstkostenbeitrag sind Menschen eingeladen, die sich im RealExperiment engagieren wollen. Dieser erste Schritt eines Zusammenkommens kennt noch keine Unterscheidung in Mitarbeiter, Kooperationspartner, Multiplikatoren oder Anderes. Es bringt Menschen zusammen, die wollen, dass das RealExperiment eine Priorität in ihrem Leben hat.
Einige Menschen werden wir konkret und persönlich einladen. Für alle anderen gilt: Wenn Du mitmachen willst, melde Dich bitte persönlich bei uns, denn die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt. Vielen Dank dafür im voraus.

Wo wird es stattfinden/ Was ist mein Aufwand?
Wir haben bereits einen Seminarraum im Forum Hohenwart bei Pforzheim reserviert. Die Teilnahme findet zum Selbstkostenpreis statt. Sprich Essen, Trinken und Reise bezahlt jeder selbst. Die anfallenden Raumkosten bestreiten wir aus den bisher getätigten Geschenken.

Wir freuen uns auf das Kennenlernen!

Andreas, Gebhard und Markus

realforschen oder: Wann ist das RealExperiment ein Experiment?

Oder between Kienitz and Zollbrücke, Germany

Image via Wikipedia

Hallo,

Andreas hat in seinem Beitrag „Wann ist ein Unternehmen ein Unternehmen?“ bereits zu einem der beiden Hauptthemen Stellung genommen, die uns in den letzten Wochen in der wirklichen zwischenmenschlichen Auseinandersetzung über das RealExperiment immer wieder begegnet sind. Das zweite Thema ist das RealExperiment selbst oder besser die Fragen: Was ist ein RealExperiment? und wann ist es eins?

Wir haben festgestellt, dass bereits das Wort RealExperiment bei vielen Menschen Kreativität anstößt und ein gerüttelt Maß an Leistungswillen auslöst, im eigenen (Arbeits-)Leben auch ein wirkliches Experiment zu wagen. Wir freuen uns über diese Reaktion und darauf, dass immer mehr Menschen sich auch trauen, tatsächlich in einen solchen Versuch einzutauchen.

In den Gesprächen ist es uns allerdings auch passiert, dass wir „unser“ RealExperiment schnell wieder von den vorgestellten Ideen abgrenzen und auf eigene Beine stehen wollten. Das ist schon deshalb wichtig, da viele von den genannten Einfällen zwar für die Menschen ein wirkliches Experiment sind, in unserem Möglichkeitsraum allerdings nichts tatsächlich  Experimentelles aufweisen.
Ein reales Experiment war beispielsweise die Idee zweier Experten, tatsächlich ein Projekt zu akquirieren, welches man dann nach den eigenen Qualitätsvorgaben abwickelt, anstatt sich nur eine neue Vorgehensweise auszudenken und deren Umsetzung zu beschreiben. Also ungefähr so, als ob ein Agrarforschungsinstitut nicht nur neue Düngemittel entwickelt, sondern auch eigene, ganz normale Bauernhöfe betreibt und mit den eigenen Düngemitteln versucht im Wettbewerb zu bestehen.

Das allein mit dem Wort Realexperiment solch konkrete Einfälle zutage kommen ist beeindruckend und erfreulich. Auffallend war allerdings auch, wie diese Einfälle unser RealExperiment in ein ganz anderes Licht gerückt haben, als wir es verstehen. Nicht zuletzt die vielen real Experimente der anderen Menschen bringen diesen Blogpost hervor, mit dem wir unseren eigenen Fokus nicht nur geschärft haben, sondern hoffentlich auch noch besser verständlich machen:

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Anwälte, Steuerberater, Gesellschaften (1)

rechtliches

Hallo alle zusammen,

wie angekündigt, fand inzwischen unser Gespräch mit dem uns unterstützenden Anwalt sowie unserem Steuerberater statt. Im Gespräch ging es um die formale Weiterentwicklung des RealExperiments, sprich um die zu gründenden Gesellschaften, Haftungsregelungen, die Beschaffung der Mittel usw…

Das Gespräch war sehr spannend, aufschlussreich und  konstruktiv. Hier die Ergebnisse:

Vorweg: Im Text finden sich die Begriffe Mitspieler und mitspielen. Sie spiegeln einen aktuellen Stand des Nachdenkens wieder, mit dem wir nicht zufrieden sind. Die Alternativen – Geldgeber, Katalysator und RE-Beschleuniger – finden wir allerdings noch schlechter und Mitspieler koppelt zumindest mit unserem Slogan „Arbeit ist Spiel“. Sollte jemandem ein besserer Begriff einfallen, bitte her damit via Mail an uns oder als Kommentar zu diesem Blogbeitrag, danke!

Das Konstrukt Den Rest des Beitrags lesen »

Lasst uns fliegen! oder „Let´s do the Obama“

Black Swan, Lake Monger, 2010.

Image via Wikipedia

Vielen Dank für den positiven Zuspruch aus den letzten Tagen, der uns von allen Seiten zu teil wird. Mit so viel Reaktion aus so unterschiedlichen Ecken unserer „Social Networks“ hatten wir nicht gerechnet!

Einige Fragen und Wünsche die immer wieder kommen sind die folgenden:

  • Kann ich bei euch anfangen?
  • Wie kann ich mich einbringen?
  • Was ihr macht ist wirklich wichtig, ich wünsche Euch viel Erfolg
  • Eine spannende Geschichte, gerne will ich sehen, wie das weiter geht.
  • Hoffentlich findet ihr jemanden mit genug Geld, damit aus eurer genialen Idee etwas, wird. Wir brauchen das so dringend!

Was also ist zu machen, was kann eine Person schon tun, wie kann man sich pesönlich einbringen?
Es gibt da unterschiedlichste Dinge, die wir zum einen selber in die Hand nehmen und umzusetzen versuchen, natürlich wird jede dieser Aktionen noch viel weitreichender und effektiver, wenn jeder, der unser RealExperiment gut findet auch darüber nachdenkt und eigene Energie dort hinein steckt.
Wenn ihr Unterstützung bei der Umsetzung braucht, dann schreibt uns gerne direkt ein Mail oder ruft an oder fragt im Blog nach – Fragen kostet ja bekanntlich nichts!

Was sind unsere Ideen, Aktionen?

  • Wir suchen Finanziers, Mäzene, Spieler. Dabei gehen wir – in die Extreme gedacht – in zwei Richtungen. Die erste Richtung ist die des einen oder der einigen wenigen reichen Sponsoren. Also Menschen, die unseren Projektaufwand (ca. 1,5 Mio. EUR) aus der Portokasse bezahlen und aus Spass am Spiel einfach mal risikieren. Hierzu sprechen wir Menschen an, die typischerweise Venture-Capital besorgen oder Menschen, von denen wir erwarten, dass sie das Geld einfach haben. Letzteren schicken wir dann das aktuelle Buch von Andreas Zeuch als präsent in Verbindung mit einem persönlichen Brief und einer Widmung. Wir versuchen so nah an den Menschen heran zu kommen wie möglich. So haben wir etwa einem bekannten Künstler das Buch über drei Ecken zukommen lassen, sind so allerdings auch sicher, dass er es persönlich in Händen halten wird. Am 21. September haben wir unser erstes Gespräch mit jemandem, der Beziehungen zu reichen Leuten hat, die auf der Suche nach Investitionen oder Spielmöglichkeiten mit ihrem Geld sind. Auch hier wollen wir gerne noch weitere Gespräche führen!
    Wie kann man uns dabei helfen? Nun macht Euch Gedanken wen ihr kennt, der einen kennt, der enen kennt kommt auf uns zu und gemeinsam entwickeln wir ein Vorgehen, um diesen Menschen auf das RealExperiment aufmerksam zu machen. Das kann Euer Chef sein, ein Bekannter, der Freund oder Bekannte eines Freundes oder Bekannten, der Burder, des Cousins, der Schwester usw.
    Auf dem Weg dahin kommt die zweite Richtung zu tragen – the Obama Way! Es ist wirklich so, dass über 30 Millionen Menschen in Deutschland mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden sind und auf die eine oder andere Art und Weise Statist am Schreibtisch. Gehen wir einmal davon aus, ein Drittel dieser Menschen ist derart frustriert, dass sie bereit sind ein bisschen was zu risikieren, um ihren Zusatand auf lange, lange Sicht oder vielleicht auch nur für ihre Kinder zu verbessern. Das wären dann 10 Millionen und jetzt gehen wir einmal davon aus, ihr und wir zusammen erreichen von diesen 10 Millionen gerade mal 5%, das wären dann 500.000 und jede/ jeder dieser 500.000 überweist 5,00 EUR auf unser Spendenkonto (BLZ 66650085, Sparkasse Pforzheim; Kto: 22 11 009; Inhaber: Gebhard Borck – internationale Verbindungen finden sich am Ende des Films), dann wäre das RealExperiment auch mehr als finanziert. Genauso hat Obama übrigens seinen Wahlkampf finanziert, ganz ohne die Reichen und Mächtigen.
    Man kann jetzt einwenden, dass wir ja dann auch mit dem Geld druchbrennen können – Tja, das ist das Restirisiko das bleibt. Wir wollen das Experiment machen, dafür riskieren wir unsere Existenz, ob das Geld nun zusammen kommt oder nicht, mehr Vertrauensaufbau können wir nicht leisten.
  • Damit die 500.000 auf uns aufmerksam werden und überweisen können, braucht es positive Öffentlichkeit. Dazu beitragen kann man, indem man den eigenen Chef überzeugt, unser Banner auf die Firmen-Webseit zu stellen. So nach dem Motto: „Wir unterstützen das RealExperiment“ oder „Wir haben unsere 5,00 € schon überwiesen, wann machst Du´s?“ Wenn man selbst der Chef ist, allerding ein anderes Design haben möchte, einfach fragen!
  • Natürlich kann man auch jederzeit einfach den Film weiter empfehlen oder auf einer Webseite einbauen oder bei einer Party zeigen oder, oder, oder …

Man kann sich kaum persönlicher für etwas einbringen, als ein wenig die eigene Reputation, sich selbst in einer Empfehlung in der Werbung für etwas zu riskieren. Für andere – in desem Fall uns – die Hand ins Feuer legen. Nicht mehr und nicht weniger ist es, was wir von Euch brauchen, sonst bekommen wir wohl kaum genug Luft unter die Flügel, um wirklich durchzustarten!

In diesem Sinne … lasst das RealExperiment fliegen, mit und ohne superreichen und supermächtigen Sponsor – Alles was uns einfällt und Sinn macht ist erlaubt: Wir stehen hinter Dir – Leg los!

Gruss Gebhard

PS: Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Wir wurden bereits einmal geflattrt, sprich die ersten 2,43 Euro sind bereits auf unserem Experimentier-Konto eingegagen: Der Anfang ist gemacht! – Vielen Dank dafür.

Was passiert mit dem Einkommen?

Icon of U.S. currency.

Image via Wikipedia

Es ist schön, dass unser Film bereits mehr als 80 Mal angeschaut wurde und so ist es auch nicht verwunderlich – es gibt die ersten inhaltlichen Fragen. Eine hatte uns Christoph via Mail zugesandt:

Hey Andreas,
Ich hab den Film angeschaut. Ich wollte mal nachfragen, ob ihr den erwirtschafteten Betrag, der über das Grundeinkommen hinaus geht (ab Minute 04:44 im Film), unter allen Mitarbeitern GLEICH verteilen wollt, oder leistungsabhängig ? Ich hab mir die Stelle 2 Mal angesehen, bin mir aber trotzdem noch nicht ganz sicher.
Wär super wenn du mich diesbezüglich aufklären könntest. Interessant finde ich die Idee nämlich wirklich ;)!

Liebe Grüße
Christoph

Vielen Dank für Dein Interesse, Christoph, auch wir sind uns zu dieser Frage noch nicht wirklich einig und haben sie zur detaillierten Klärung auf den Tag verschoben, an dem wir wirklich über das Grundeinkommen hinaus gehendes Einkommen erzielt haben. Nichtsdestotrotz, kann die Frage ja hier schon einmal weiter diskutiert werden.

Grundlage unserer Überlegungen ist, Einkommen kann mit individueller Leistung nicht wirklich in Verbindung gebracht werden. Das ist schon deshalb äußerst schwierig, weil individuelle Leistung ja gar nicht wirklich messbar ist oder besteht. Genau aus diesem Grund wählen wir auch zuerst einmal ein Grundeinkommen, das für alle gleich ist. Das ist zwar nicht wirklich gerecht, kommt Gerechtigkeit allerdings wesentlich näher als irgendwelche utopischen Gehälter für Führungskräfte und der damit verbunden Notwendigkeit, die operative Arbeit auszubeuten.

Also, wie sollen wir es machen, mit dem Unabhängigkeits-Einkommen und dem Wohlstands-Einkommen, was denkt ihr, was sind Eure Ideen?

Seid bereit, auch zu so einem frühen Zeitpunkt des Experiments/ Blogs, in die Diskussion einzusteigen, nur so lebt das Projekt!

Erwartungsfroh gespannte Grüsse
Gebhard

RealExperiment der Film


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Hallo alle zusammen,

endlich ist es soweit, der Film zum RealExperiment ist fertig! Hier die Basics zu unserem Vorhaben:

Was ist die Absicht des RealExperiments, wozu wird es gemacht? Das Ziel besteht darin, eine neue Arbeitswelt unter den Bedingungen der realen Wirtschaft zu testen.

Welche Aspekte der neuen Arbeitswelt werden getestet?

  1. Management Innovation anstatt von Innovations Management: Es geht uns vor allem um das Gefäß, den unternehmerischen Rahmen. Die Produkte und Leistungen werden zu Beginn nur das Vehikel sein, um die neue Form der Unternehmensstruktur und -kultur zu testen.
  2. Ermächtigen anstatt zu entmachten:  Im Experiment wird es nicht weniger Manager geben. Vielmehr werden alle Mitarbeiter zu formal gleichrangigen geschäftsführenden Gesellschaftern. Sprich alle werden Manager. Damit verfügen alle über dieselben Rechte und Pflichten. Daraus folgt nicht, dass es keine Hierarchie gäbe. Nur eben keine formale. Unrealistisch? Lächerlich? Verrückt? Deshalb wird es dem Praxistest unterzogen!
  3. Gleichwertigkeit anstatt von Leistungsgerechtigkeit: Alle Mitarbeiter verdienen als Grundlage gleich viel. Wir wenden die Idee des Grundeinkommens in Unternehmen an. Denn bis heute gibt es keinen schlüssigen Beweis, dass die eine individuelle Leistung einen größeren Beitrag zum Mehrwert liefert, als eine andere.

Wer macht das RealExperiment? Die Mitarbeiter der GESELLSCHAFT SINNVOLL WIRTSCHAFTEN (GSWmbH) – aktuell die Initiatoren Gebhard Borck, Markus Stegfellner und Dr. Andreas Zeuch

Wo ist das Labor: Aktuell der deutsche Markt, in Perspektive der Weltmarkt

Begleiter: Alle, die wollen

Möglichkeiten zur Beteiligung: Internet, finanzielle Unterstützung, das RealExperiment bekannt machen, persönliche Treffen zum Beispiel beim Walk to talk, Vorträge, Produkte und Leistungen der Gesellschaft einkaufen

Was produziert oder leistet die GESELLSCHAFT SINNVOLL WIRTSCHAFTEN? Sie macht das, was ihre Mitarbeiter machen wollen, was deren Ansicht nach sinnvoll für das Gemeinwohl ist und sich im Markt durchsetzen kann. Augenblicklich sind das Beratungsleistungen rund um das Thema sinnvoll wirtschaften. Zudem gibt es verschiedene Softwareprodukte in unterschiedlichen Reifegraden, die in die Produktpalette der GSWmbH übergehen werden. Über die Zeit wird sich dann zeigen, welche Produkte und Leistungen von den Mitarbeitern angeboten werden wollen, Sinn haben und sich am Markt durchsetzen können.

Alles Weitere ist im Fluss – dieser kann hier im Blog und im persönlichen Kontakt mit uns beobachtet und | oder in neue Bahnen geleitet werden.

Wenn jetzt und nach dem Film noch Fragen offen sind – was gut sein kann – dann scheut Euch nicht, uns eine Mail zu schreiben oder einfach anzurufen. Alle Kontaktmöglichkeiten findet ihr in der oberen Navigationsleiste unter „kontakt | impressum„. Wir freuen uns auf einen kritischen, konstruktiven und produktiven Austausch.

PS: Gebt den Link zum Film weiter, nehmt ihn in euren Blog auf oder ladet ihn runter und verteilt ihn, damit das RealExperiment so schnell wie möglich wirklich wird!

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