RealExperiment hören

Podcast Kanal von Dr. Andreas Zeuch auf "Das Abenteuer L(l)ebenSeit heute Morgen sind wir wieder um ein Medium reicher!

Andreas Zeuch hat die 30. Folge seiner Podcast-Sendung bei „Das Abenteuer L(l)eben“ dem RealExperiment gewidmet. Er erzählt darin die Zusammenhänge zwischen dem RealExperiment, einer humaneren Wirtschaft und seinen fünf Prinzipien für eine menschgerechte Entscheidungskultur in Unternehmen.

Eine wirklich gelungen Podcast-Folge und natürlich ein weiteres Medium, um unsere Idee in die Welt zu tragen. Alle, die gerne im Auto, Zug, Flugzeug oder beim Spaziergang im Park, an der Alster oder im Wald via mp3-Player etwas auf die Ohren wollen, hier gibt es guten Stoff!

Natürlich bezieht sich das nicht nur auf die letzte Folge der Podcasts! Vielmehr ist es auch eine Einladung, die 29 anderen ebenfalls herunter zu laden und anzuhören. Es lohnt sich.

Hier geht es zur aktuellen Folge.

Hier kann man sich die Folge zum Realexperiment direkt herunter laden.

Viel Vergnügen beim Hören – Gebhard.

Gegenleistung für die Unterstützung

Balance ordinaire

Image via Wikipedia

Wie bereits berichtet, wollen wir nicht nur von Euch unterstützt werden, sondern sind auch auf der Suche nach Popularität, Verbreitung und Aufsehen. Dies hier ist ein auch emotionales Blitzlicht über die Erfolge dieser Bemühungen.

Es ist tatsächlich so, dass die meisten, die uns kennen und als natürliche Person einen öffentlichen Raum – zumeist online – mit Informationen bedienen, sofort und ohne Zögern ihre Unterstützung zugesagt haben. Wie das dann genau aussieht, erfährt man hier im Blog im weiteren Verlauf. Es gibt auch bereits einige, die ganz ohne uns aktiv sind und unsere Seite oder unseren Film twittern und bloggen weil sie es spannend und wertvoll finden, unsere Idee in die Welt zu tragen. Silke, Christoph, David und Eberhard helfen uns – und euch sicherlich auch – mit ihren Fragen weiter. Die noch unbekannten Herren Anwälte und Steuerberater, die mit uns an den ganz konkreten Strukturen und Verträgen arbeiten, unterstützen uns mit ganz konkreten Leistungen. Unsere Ideen im Bereich IT und Technologieprodukte werden auch heute schon von Programmierern und Projektpartnern unterstützt. Und, ob ihr das glaubt oder nicht, keiner von ihnen verlangt eine direkte Gegenleistung. Alle wetten mit uns auf den Erfolg des RealExperiments.

Vor allem, wenn es um etwas geht, wie uns auf einer Firmen-Homepage an exponierter Stelle mit einem Banner zu positionieren, gibt es immer wieder Fragen an uns: „Wie sieht die Gegenleistung aus? Was haben wir davon? Was ist euer Angebot für uns?“

Hier unsere Antworten:

Unser Angebot an Euch ist dasselbe wie an die gesamte Welt. Sie ist also das Gleiche, was auch die Menschen bewegt, uns zu unterstützen, die es jetzt bereits tun.

Wir sind drei Typen die ihre Existenz auf eine andere Betriebswirtschaft verwetten. Weil sie sich und der Welt etwas beweisen wollen und weil sie glauben, dass es Zeit ist, aktiv etwas anders zu machen. Was wir entdecken, lernen, erkennen und nachweisen, werden wir mit allen, die es interessiert, teilen.

Ihr bekommt die Ergebnisse des RealExperiments.

Wir gehen dabei auch für Euch ins reale, operative Risiko. Und wir sind genauso wie die, die uns mit ihren Webseiten, Blogs und Podcasts schon verbreiten, davon überzeugt, dass dieses Vorhaben an sich unterstützenswert ist.
Warum und Wozu?

  • Weil es neue Wege geht.
  • Weil wirkliche Alternativen erprobt werden.

Oder wie Stefan Hagen uns gesagt hat: „Ich unterstütze Euer Projekt gerne. Schlussendlich ist’s eine coole Sache und Ihr seid coole Typen. Was spricht also dagegen? ;-)“

Aus dem RealExperiment gewinnen wir sicherlich wertvolle Erkenntnisse für die zuküftige Gestaltung von Organisationen. Ganz egal übrigens, ob wir scheitern oder gewinnen. So lange wir das RealExperiment eine gewisse Zeit am Laufen erhalten, sind die daraus gewonnenen lessons learned wertvoll. PUNKT.

Das ist alles, was wir anzubieten haben. Darüber hinaus gibt es nichts, keine Deals, kein versprochenes Zusatzgeschäft, keine Auslastung, keine weitergehende Kooperationsvereinbarung, keine Exklusivrechte an nichts.

Sinnvoll wirtschaften beginnt dort, wo man füreinander arbeitet – nicht miteinander oder gar gegen einander.

Es ist mehr als winwin, mehr als Verdrängung und ganz sicher mehr als das sozialdarwinistische Recht des Stärkeren!

Es ist die große kulturelle Herausforderung unserer Zeit für die Arbeitswelt. Diese Herausforderung bleibt so lange bestehen, wie Gallup alljährlich feststellt, dass die weite Mehrheit der Menschen von ihrer Arbeit frustriert oder Schlimmeres ist. Sie bleibt so lange bestehen wie die arbeitsbedingte Einnahme von Psychopharmaka alljährlich Wachstumsraten verbucht. Und sie bleibt so lange bestehen, wie sich Menschen aufgrund der scheinbaren Ausweglosigkeit ihrer Arbeitssituation aus dem Fenster stürzen (France Telekom, J.R. West’s Railways …) und andere Menschen lapidar mit dem Kommentar darüber hinweg gehen dürfen: „Will man ein Omlett machen, muss man Eier zerschlagen.“

Unsere Gegenleistung ist:

Wir riskieren unsere Existenz, weil wir daran glauben, dass es anders geht und dass es sie gibt, die bessere Welt. Weil wir dickköpfige und eigensinnige Verfechter der Eigenverantwortung und der persönlichen Freiheit sind. Weil es unsere Überzeugung ist, dass selbständiges Denken wertvoller ist als Wissen. Und weil wir aus guten Gründen glauben, dass es wichtiger ist, aus Fehlern zu lernen und jene menschliche Reife damit überhaupt erst zu ermöglichen, die wir heute allerortens als vermisst beklagen.

Wir riskieren unsere Existenz, weil wir Kinder lieben und eine erstrebenswerte Zukunft für sie möchten. Weil wir den Kindergarten der über 25-jährigen, den wir täglich erleben, nicht mehr ertragen wollen. Und weil wir unser privilegiertes Leben voll von Selbständigkeit, frei gewählten und gewollten Abhängigkeiten und offenem, spannendem und interessantem Denken und Handeln mit Euch teilen möchten.

Wir riskieren unsere Existenz, um den Debatten und Theorien darüber, was immer schon war und was nicht sein kann, Wirklichkeit entgegen zu setzen. Damit all diejenigen, die heute bereits am Bestehenden zweifeln, Leben anstelle von Theorien als Boden unter die Füße bekommen.

Und last but not least: Wir werden das RealExperiment aufrichtig und mit voller Kraft nach vorne bringen und wollen dabei selbstkritisch und lernfähig bleiben.

Unsere Gegenleistung: Wir wetten unsere Existenz und die Welt schaut zu!

Hoffentlich klärende Grüsse

Andreas, Gebhard & Markus

Lasst uns fliegen! oder „Let´s do the Obama“

Black Swan, Lake Monger, 2010.

Image via Wikipedia

Vielen Dank für den positiven Zuspruch aus den letzten Tagen, der uns von allen Seiten zu teil wird. Mit so viel Reaktion aus so unterschiedlichen Ecken unserer „Social Networks“ hatten wir nicht gerechnet!

Einige Fragen und Wünsche die immer wieder kommen sind die folgenden:

  • Kann ich bei euch anfangen?
  • Wie kann ich mich einbringen?
  • Was ihr macht ist wirklich wichtig, ich wünsche Euch viel Erfolg
  • Eine spannende Geschichte, gerne will ich sehen, wie das weiter geht.
  • Hoffentlich findet ihr jemanden mit genug Geld, damit aus eurer genialen Idee etwas, wird. Wir brauchen das so dringend!

Was also ist zu machen, was kann eine Person schon tun, wie kann man sich pesönlich einbringen?
Es gibt da unterschiedlichste Dinge, die wir zum einen selber in die Hand nehmen und umzusetzen versuchen, natürlich wird jede dieser Aktionen noch viel weitreichender und effektiver, wenn jeder, der unser RealExperiment gut findet auch darüber nachdenkt und eigene Energie dort hinein steckt.
Wenn ihr Unterstützung bei der Umsetzung braucht, dann schreibt uns gerne direkt ein Mail oder ruft an oder fragt im Blog nach – Fragen kostet ja bekanntlich nichts!

Was sind unsere Ideen, Aktionen?

  • Wir suchen Finanziers, Mäzene, Spieler. Dabei gehen wir – in die Extreme gedacht – in zwei Richtungen. Die erste Richtung ist die des einen oder der einigen wenigen reichen Sponsoren. Also Menschen, die unseren Projektaufwand (ca. 1,5 Mio. EUR) aus der Portokasse bezahlen und aus Spass am Spiel einfach mal risikieren. Hierzu sprechen wir Menschen an, die typischerweise Venture-Capital besorgen oder Menschen, von denen wir erwarten, dass sie das Geld einfach haben. Letzteren schicken wir dann das aktuelle Buch von Andreas Zeuch als präsent in Verbindung mit einem persönlichen Brief und einer Widmung. Wir versuchen so nah an den Menschen heran zu kommen wie möglich. So haben wir etwa einem bekannten Künstler das Buch über drei Ecken zukommen lassen, sind so allerdings auch sicher, dass er es persönlich in Händen halten wird. Am 21. September haben wir unser erstes Gespräch mit jemandem, der Beziehungen zu reichen Leuten hat, die auf der Suche nach Investitionen oder Spielmöglichkeiten mit ihrem Geld sind. Auch hier wollen wir gerne noch weitere Gespräche führen!
    Wie kann man uns dabei helfen? Nun macht Euch Gedanken wen ihr kennt, der einen kennt, der enen kennt kommt auf uns zu und gemeinsam entwickeln wir ein Vorgehen, um diesen Menschen auf das RealExperiment aufmerksam zu machen. Das kann Euer Chef sein, ein Bekannter, der Freund oder Bekannte eines Freundes oder Bekannten, der Burder, des Cousins, der Schwester usw.
    Auf dem Weg dahin kommt die zweite Richtung zu tragen – the Obama Way! Es ist wirklich so, dass über 30 Millionen Menschen in Deutschland mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden sind und auf die eine oder andere Art und Weise Statist am Schreibtisch. Gehen wir einmal davon aus, ein Drittel dieser Menschen ist derart frustriert, dass sie bereit sind ein bisschen was zu risikieren, um ihren Zusatand auf lange, lange Sicht oder vielleicht auch nur für ihre Kinder zu verbessern. Das wären dann 10 Millionen und jetzt gehen wir einmal davon aus, ihr und wir zusammen erreichen von diesen 10 Millionen gerade mal 5%, das wären dann 500.000 und jede/ jeder dieser 500.000 überweist 5,00 EUR auf unser Spendenkonto (BLZ 66650085, Sparkasse Pforzheim; Kto: 22 11 009; Inhaber: Gebhard Borck – internationale Verbindungen finden sich am Ende des Films), dann wäre das RealExperiment auch mehr als finanziert. Genauso hat Obama übrigens seinen Wahlkampf finanziert, ganz ohne die Reichen und Mächtigen.
    Man kann jetzt einwenden, dass wir ja dann auch mit dem Geld druchbrennen können – Tja, das ist das Restirisiko das bleibt. Wir wollen das Experiment machen, dafür riskieren wir unsere Existenz, ob das Geld nun zusammen kommt oder nicht, mehr Vertrauensaufbau können wir nicht leisten.
  • Damit die 500.000 auf uns aufmerksam werden und überweisen können, braucht es positive Öffentlichkeit. Dazu beitragen kann man, indem man den eigenen Chef überzeugt, unser Banner auf die Firmen-Webseit zu stellen. So nach dem Motto: „Wir unterstützen das RealExperiment“ oder „Wir haben unsere 5,00 € schon überwiesen, wann machst Du´s?“ Wenn man selbst der Chef ist, allerding ein anderes Design haben möchte, einfach fragen!
  • Natürlich kann man auch jederzeit einfach den Film weiter empfehlen oder auf einer Webseite einbauen oder bei einer Party zeigen oder, oder, oder …

Man kann sich kaum persönlicher für etwas einbringen, als ein wenig die eigene Reputation, sich selbst in einer Empfehlung in der Werbung für etwas zu riskieren. Für andere – in desem Fall uns – die Hand ins Feuer legen. Nicht mehr und nicht weniger ist es, was wir von Euch brauchen, sonst bekommen wir wohl kaum genug Luft unter die Flügel, um wirklich durchzustarten!

In diesem Sinne … lasst das RealExperiment fliegen, mit und ohne superreichen und supermächtigen Sponsor – Alles was uns einfällt und Sinn macht ist erlaubt: Wir stehen hinter Dir – Leg los!

Gruss Gebhard

PS: Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Wir wurden bereits einmal geflattrt, sprich die ersten 2,43 Euro sind bereits auf unserem Experimentier-Konto eingegagen: Der Anfang ist gemacht! – Vielen Dank dafür.

Mehr als die Summe der Einzelteile

Seitdem wir eine klare Vorstellung davon haben, wie man unsere Idee einer humanen, auf Kooperation ausgerichteten und lebensbejahenden Unternehmung in den Grundfesten des deutschen Gesellschaftsrechts verankern kann, geht es uns schon viel besser.

Dennoch die Baustellen schließen sich nich von alleine!

Hier ein kurzer Abriss:

  • Wir wissen jetzt, dass wir eine GmbH gründen werden, in der alle Menschen geschäftsführende Gesellschafter sind. Genial daran ist, dass damit alle gleich sind. Es gibt keine formale Hierachie in diesem Unternehmen. Hierarchien werden aufgrund von sozialer Interaktion entstehen, doch festgeschrieben sind sie nirgens.
    Sprich 1. Baustelle: GmbH so gründen, dass wir als „Erst-Gesellschafter“ keine Sonderrolle oder gar Sonderreche bekommen. Das ist schon ganz schön schwierig.
  • Viele Menschen, die es sehr gut mit uns meinen geben uns Bedenkens-Ratschläge. Hier die unvollständige Liste (jeder Punkt ist praktisch eine eigene Baustelle):
    – Alle (auch AssitentInnen und Putzkräfte), die angestellt sind, können jede unternehmerische Entscheidung blockieren.
    – Jeder Mensch ist als geschäftsführender Gesellschafter auch so haftbar (bspw. Insolvenzverschleppung)
    – Im Außenverhältnis können alle im Namen der Firma den Eifelturm kaufen
    – Das wird ein basisdemokratischer Debattier-Club
  • Seit wir wissen, dass wir die Gesellschaft SINNVOLL WIRTSCHAFTEN mbH als sozioökonomische Experiment wirklich machen werden, kommen wir mit den Arbeiten einfach nicht mehr hinter her:
    – Webauftritt für die Gesellschaft (die Grundidee ein sinnvoll·wirtschaften Portal)
    – Ansprache von möglichen Interessenten, Katalysatoren, Mäzene, Unterstützer
    – Aufbereiten der Infos für Letztgenannte, damit klar ist, wie in die GSWmbH investiert werden kann.
    – Darstellung unserer Wachtumsabsichten, um bald auch wirklich mit der Mitarbeitersuche und Einbindung konfrontiert zu sein

Soweit für jetzt … mal sehen, wie der Status nächste Woche ist!

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