Der 1. Kennenlerntag ist vorbei …

Hallo liebe Interessenten des RealExperiments,

letzten Freitag hatten wir unseren ersten Kennenlerntag. Andrea, Florian, Frank, Hariolf und Jörn sind gekommen und haben sich mit uns über das RealExperiment und Möglichkeiten zur Teilnahme auseinandergesetzt. Nach verschiedentlichen Zu- und Absagen freuten wir uns sehr, über alle, die gekommen sind – wie der Großgruppenmoderator sagt: Die, die da sind, sind die Richtigen. Und so war es auch.

Begonnen haben wir den Tag mit der Frage: Was ist Dein Weg zum RealExperiment? und unterstützten uns durch Wege-Postkarten, die als Metapher für die Antwort auf die Frage dienten.

Kamen hier bereits erste spannende Aussagen, wurden diese ergänzt durch eine anschließende Beschreibung, wer was bisher gemacht hat und was die einzelnen Teilnehmer aktuell umtreibt.
Nach diesem ersten Kennenlernen, starteten wir in eine DIALOG-Runde mit dem Thema Mein Traum für die neue Arbeitswelt. Im Dialog kamen unterschiedliche Vorschläge und Bilder für die neue Arbeitswelt. Uns sind folgende im Gedächtnis geblieben, die gerne von den anderen Teilnehmern durch Kommentare zu diesem Beitrag ergänzt werden können:

  • Irgendwann in der Zukunft trifft sich eine Runde von Mitarbeitern irgendeines Unternehmens. Sie sind ausgelassen, machen Späße, lachen und erfreuen sich unübersehbar ihres Arbeitslebens. Geht man näher hin, wird hörbar, über was sie sich so amüsieren. Es ist die heutige Arbeitswelt: „Weißt Du noch damals, als wir noch Personalnummern waren und es Diedaoben noch gab, die alles alleine entschieden haben?“ „Ja, und als wir noch Zahlenfriedhöfe in Excel gepflegt haben.“ „Ja, ja, als es noch Excel gab!“
  • Rente ab Null
  • Was wir heute vermuten: Wir können Unternehmen auch anders – menschlicher – organisieren. Ist normaler Arbeitsalltag geworden
  • Wir fühlen uns nicht mehr als einsame Rufer in der Wüste, wenn wir unsere Sehnsucht nach einer anderen Arbeitswelt äußern.

Im Anschluss an den Dialog stellte Andreas die kurze und doch spannende Geschichte des RealExperiments vor (demnächst als Video hier auf dem Blog) und Gebhard gab aus der Sicht der Initiatoren Antworten auf die Fragen:

  • Wozu das RealExperiment?
  • Was ist das RealExperiment?
  • Was braucht das RealExperiment?

Nach dem Mittagessen lassen wir unsere Gehirne stürmen und machten eine Liste über die möglichen Rollen, in denen man am RealExperiment mitwirken kann. Hier die Liste:

  • Mitarbeiter der GSWmbH
  • Schenker (wie diese hier)
  • Multiplikator
    • auf eigene Faust einen Walk to Talk (hier alle Beiträge zu Walk to Talk) durchführen und hier im Blog dazu einladen
    • einem bekannte Professoren/ Lehrstühle auf das RealExperiment aufmerksam machen und unseren Willen mitteilen, ein Forschungsobjekt zu sein
    • Konferenzen auf uns aufmerksam machen
    • Eine eigene Veranstaltung organisieren und das RealExperiment dazu einladen
  • Vernetzer (aktiv das eigene Adressbuch für das RealExperiment öffnen)
  • Botschafter (PR, Nachrichten über die social media Kanäle streuen)
  • Projektmitarbeiter (arbeitet projektbezogen mit der GSWmbH zusammen, ist dort allerdings nicht angestellt)
  • Investor (dafür ist uns keine bessere Bezeichnung eingefallen)

Dann lautete die Aufgabe: Meine starke Idee für das RealExperiment. Alle Teilnehmer suchten und beschrieben zuerst einmal für sich alleine ihre Starke Idee(n). Zur methodischen Unterstützung gab es für den, der wollte, die etwas erweiterte Business Canvas von Business Modell Generation für Geschäftsideen und die Aktionslandkarte für alle anderen Ideen.

Aus dieser Arbeit entstanden 2 Ideen, wie das RealExperiment an Geld kommt:

  • Einen Lehrstuhl finden, der das RealExperiment begleitet und Forschungsmittel beantragt
  • Allgemein Fördermittel durch das Land oder den Bund beantragen,

2 Ideen wie die neue Arbeitswelt gefasst/ gelebt werden kann:

  • Das schöpferische Unternehmen im 21. Jahrhundert
  • Workshops zu den Themen Kommunikationskultur, Lernen im Team und Großveranstaltungen

und 4 Ideen, die wir direkt umsetzen und damit Aufmerksamkeit für das RealExperiment gewinnen können:

  • Email Abbinder – wer möchte kann seine Mails nach der Signatur mit einem Abbinder versehen, der auf das RealExperiment hinweist. Hier ein Beispiel:

+ + + + Mitmachen: RealExperiment sinnvoll·wirtschaften + + + +

Mit dem RealExperiment wollen wir nachweisen, dass eine neue, menschbezogene Arbeitswelt möglich ist. Sei WegbereiterIn einer friedlichen Revolution! www.realexperiment.de

+ + + Forsche mit. Dein Geschenk hilft! + + +

  • Teilnahme am Vision Summit in Potsdam und ähnlichen Veranstaltungen
  • Wer Beziehungen zu Zeitschriften wie brandEins oder Enorm hat, kann dort auf das Real Experiment aufmerksam machen.
  • Podcaster können uns interviewen oder über uns berichten.

Im letzten Tagesordnungspunkt ging es um das Konstrukt und die Formalien zur GSWmbH. Auch hier wurde es wieder spannend, gab es doch noch einige offene Fragen, die in unserer bisherigen Kommunikation noch nicht ausreichend geklärt werden konnten oder sich verändert haben:

  • Die Vorhaltegesellschaft, die einmal angedacht war – hier der Beitrag dazu – wird es nicht geben. Das bedeutet: Es gibt nur die GSWmbH und innerhalb dieser Gesellschaft werden alle Geschäfte und Beteiligungsmodelle abgewickelt.
  • Ein Teil der Anteile der GSWmbH geht an Investoren, so wir sie finden. Diese Anteile stehen nicht für Mitarbeiter zur Verfügung. Das Verfahren zur Ausgabe und zum Rückkauf der Anteile bleibt wie im oben vernetzten Beitrag beschrieben. Sprich: Wer einen dieser Anteile kauf, gibt einen entsprechenden Kredit an die GSWmbH. Dieser Kredit wird von der GSWmbH über die Zeit ohne Zinsen zurück bezahlt. Mit dem Anteil erhält der Investor zudem Anrecht auf einen Teil der in der GSWmbH erwirtschafteten Erträge – das sind dann die Zinsen für seinen Kredit. Zu festgelegten Rückkaufszeitpunkten kann die GSWmbH seine Anteile zum aktuellen Marktwert zurück kaufen – das sind dann auch noch mal Zinsen.
  • Der vielleicht wichtigste Punkt war: So lange die Mindestsumme von 750.000,00 EUR nicht zusammen ist, startet die GSWmbH und damit das aktive RealExperiment nicht! Über diesen Punkt wurde gesprochen und wir Initiatoren haben erklärt: Da es im RealExperiment auch und gerade um Sinnkopplung geht, sprich darum tun und entscheiden zu können wie man will braucht es einen stabilen (Zeit-)Raum, in dem sich die Mitarbeiter der GSWmbH keine Gedanken über ihr Einkommen machen sollten, wenn sie ein begonnenes Geschäft verwerfen und etwas anderes machen wollen. Ohne die Mindestsumme kann dieser Raum nicht einmal zeitbegrenzt gewährleistet werden.
  • Einen ganz neuen Aspekt brachte Hariolf in das Gespräch um Geldbeschaffung, Investitionen, Krediten und Zinsen ein: Natürlich kann man Mitarbeiter und Investor sein!

Zum Ende des Tages machten wir eine Abschlussrunde in der sich von „Jetzt ist gerade eine Seifenblase zerplatzt“ bis hin zu „Diese Idee ist genial, da muss man erst einmal darauf kommen“ unterschiedlichste Gefühle fanden. So verschieden diese auch waren, wir alle haben den Tag als bereichernd und wertvoll empfunden und er hat uns gezeigt, dass wir auf einem spannenden und vielversprechenden Weg sind. Denn selbst Frank, für den die Seifenblase zerplatzte, hatte wenige Minuten später bereits wieder Mut gefasst, seine Zielsetzungen verändert und Ideen entwickelt, wie er das RealExperiment zu seinem operativen Startpunkt bringen kann.

Wir bedanken uns bei Andrea, Florian, Frank, Hariolf und Jörn, dass sie den Kennenlerntag durch ihr Kommen lebendig machten und allen anderen, die sich für das RealExperiment interessieren und es unterstützen!

Viele Grüsse

Andreas, Gebhard & Markus

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Ist schon wieder alles vorbei?

Sleeping Snow Monkeys

Image by Stuck in Customs via Flickr

Hallo Blogleser,

zwischen den Feiertagen ist eine ruhige Zeit. Sie ist für den gemeinen Freiberufler ausgezeichnet geeignet, die Dinge aufzuarbeiten, die liegengeblieben sind. Dazu gehört auch ein Einblick in die Fortschritte des RealExperiments.

Vorne weg: Das RealExperiment ist nicht schon wieder vorbei! Wir haben nicht damit aufgehört!

Was also ist los, dass wir nicht mehr täglich oder zumindest wöchentlich bloggen?
Nun, es gibt einige Gründe dafür, hier die Wichtigsten:

  • Seit Ende November haben sie die Aktivitäten rund um das RealExperiment verwirklicht. Will heißen: Viele Aktivitäten finden im Moment außerhalb des Webs im wirklichen Leben statt. Mit dazu gehört:
    • Menschen zu treffen, die sich für ein konkretes Engagement im RealExperiment interessieren. Mit ihnen Reden und diesen Beziehungsaufbau voran treiben. Erstes fassbares Resultat dieser Gespräche ist unser Kennenlerntag im Forum Hohenwart im Februar . Natürlich gehört dann dieser Tag auch vorbereitet.
    • Weiterdenken und konkretisieren des RealExperiment für uns drei Begründer und überlegen, welche konkreten Schritte wir als nächstes angehen.
    • Abgrenzen des RealExperiments von unserer Tätigkeit als beratergruppe.
    • In Gesprächen trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir erkennen, indem wir uns mit Menschen treffen und uns gegenseitig kennen lernen, wer sich identifiziert und zuschauen möchte, wer sich aktiv einbringen möchte, aber vielleicht gar nicht kann oder wer will und kann. All das braucht Zeit. Für uns, wie auch für die Menschen, mit denen wir reden.

Sichtbar hat sich daher kaum etwas zu dem Stand verändert, der im Blog dokumentiert ist und so halten wir es diesbezüglich mit Dieter Nuhr: „Wenn man mal nicht weiß, was man sagen soll – einfach Fresse halten!“

  • Das RealExperiment ist nur ein Bestandteil unserer Leben. Daneben gibt es noch den Teil, der zur Zeit die Brötchen bringt, unsere Familien oder auch unser gesundes Leben mit Bekannten und Freunden. Da der Herbst für Berater traditionell die Hochphase des Jahres ist, sich bei einem von uns Nachwuchs ankündigt und unsere Freunde und Bekannte sozusagen aus erster Hand und persönlich auf dem Laufenden gehalten werden wollen, war es willkommen, dass sich das RealExperiment derzeit ein wenig entschleunigt.
  • Uns ist inzwischen klar, dass wir das RealExperiment nicht verwässern oder halblebig machen wollen. Was bedeutet das? Wir könnten hergehen und eine nach der anderen Bedingung versuchen zu erfüllen. So könnten wir etwa im Rahmen des RealExperiments die beratergruppe sinnvoll·wirtschaften als GSW mbH gründen und aus ihr heraus das RealExperiment weiter aufbauen. Wir haben entschieden, es andersherum zu machen!
    So gründen wir die beratergruppe als Kapitalgesellschaft „beratergruppe sinnvoll·wirtschaften GmbH“ und machen in ihr formal alles genau so, wie wir es uns für die GSW mbH vorstellen. Auch die Einkommensarten: Grund-, Unabhängigkeits- sowie Wohlstandseinkommen wollen wir in der beratergruppe erproben. Allerdings wird die beratergruppe wohl nie ernsthaft etwas produzieren oder einen größeren Handel mit Gütern aufziehen (wie wir es vom RealExperiment erwarten).
    Die Folge ist: Wir werden mit der Gründung der GSW mbH so lange warten, bis diese auch Leben, sprich Menschen, hat, das sie im Sinne des Experiments ausfüllt. Bis dahin erarbeiten und erproben wir die formalen Grundlagen in unserer Beratergruppe.

Uns ist klar, dass wir einer Grundforderung des Bloggens: Kontinuierlich neue Beiträge liefern, in den vergangen Wochen nicht nachgekommen sind und es in Zukunft wohl immer wieder solche Phasen geben wird. Allerdings ziehen wir es vor, dann etwas zu bloggen, wenn wir auch wieder etwas zu berichten haben.

In diesem Sinne hoffen wir auf Eure Geduld und Neugier und wünschen geruhsame Tage zwischen den Jahren!

Gruß
Gebhard

RealExperiment 1. Kennenlerntag

Am 11. Februar 2011 veranstalten wir den ersten RE Kennenlerntag!

Worum geht es?
In den letzten Monaten gab es nicht nur Geschichten, Diskussionen und Walk to Talks im Zusammenhang mit dem RealExperiment. Es gab und gibt auch einige handfeste Anfragen, beim RealExperiment mitzuwirken/ teilzunehmen.

Dabei gibt es unterschiedlichste Ebenen der Teilnahme. So gibt es Anfragen als Mitarbeiter einzusteigen ebenso, wie etwa das RealExperiment journalistisch oder berichtend zu begleiten bzw. zum Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit zu machen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Energie, den Willen eigene Risiken für das RealExperiment einzugehen und die Bereitschaft eigene Arbeitskraft – im positivsten Sinne des Wortes – in das RealExperiment zu stecken.

In den letzen beiden Tagen haben wir uns zusammen gesetzt und auch darüber gesprochen, wie wir mit diesem Markt-Zug, diesem Willen zur Partizipation umgehen. Wir stehen mit dem RealExperiment also vor der Aufgabe, Personal- und Kooperationsentscheidungen zu treffen. Dabei sind wir sicher: Das kann nur in einem gemeinsamen persönlichen Austausch passieren. Es geht nicht um ein Assesment-Verfahren, dennoch geht es um Prüfung für beide Seiten. Es gilt zu prüfen, ob und wie wir zusammen arbeiten können und wodurch daraus ein Mehr für alle entsteht.

Keine neue Aufgabe für Unternehmen und doch haben wir uns auf die Fahne geschrieben, es anders zu machen. Unser Anfang wird ein Kennenlerntag am 11. Februar 2010 im Forum Hohenwart sein. Zum Selbstkostenbeitrag sind Menschen eingeladen, die sich im RealExperiment engagieren wollen. Dieser erste Schritt eines Zusammenkommens kennt noch keine Unterscheidung in Mitarbeiter, Kooperationspartner, Multiplikatoren oder Anderes. Es bringt Menschen zusammen, die wollen, dass das RealExperiment eine Priorität in ihrem Leben hat.
Einige Menschen werden wir konkret und persönlich einladen. Für alle anderen gilt: Wenn Du mitmachen willst, melde Dich bitte persönlich bei uns, denn die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt. Vielen Dank dafür im voraus.

Wo wird es stattfinden/ Was ist mein Aufwand?
Wir haben bereits einen Seminarraum im Forum Hohenwart bei Pforzheim reserviert. Die Teilnahme findet zum Selbstkostenpreis statt. Sprich Essen, Trinken und Reise bezahlt jeder selbst. Die anfallenden Raumkosten bestreiten wir aus den bisher getätigten Geschenken.

Wir freuen uns auf das Kennenlernen!

Andreas, Gebhard und Markus

Anwälte, Steuerberater, Gesellschaften (1)

rechtliches

Hallo alle zusammen,

wie angekündigt, fand inzwischen unser Gespräch mit dem uns unterstützenden Anwalt sowie unserem Steuerberater statt. Im Gespräch ging es um die formale Weiterentwicklung des RealExperiments, sprich um die zu gründenden Gesellschaften, Haftungsregelungen, die Beschaffung der Mittel usw…

Das Gespräch war sehr spannend, aufschlussreich und  konstruktiv. Hier die Ergebnisse:

Vorweg: Im Text finden sich die Begriffe Mitspieler und mitspielen. Sie spiegeln einen aktuellen Stand des Nachdenkens wieder, mit dem wir nicht zufrieden sind. Die Alternativen – Geldgeber, Katalysator und RE-Beschleuniger – finden wir allerdings noch schlechter und Mitspieler koppelt zumindest mit unserem Slogan „Arbeit ist Spiel“. Sollte jemandem ein besserer Begriff einfallen, bitte her damit via Mail an uns oder als Kommentar zu diesem Blogbeitrag, danke!

Das Konstrukt Den Rest des Beitrags lesen »

Wir sind ein „Guter Zweck“ oder Walk to Talk meets prio.walk

Wer den Blog durchgängig verfolgt weiß es schon: Das RealExperiment ist ein Guter Zweck. Das haben nicht etwa wir so definiert, vielmehr waren es Ralf Wetsphal und Stefan Lieser, die es so für sich entschieden haben.

prio.conference vom 19. - 20. Oktober 2010 - Meistersingerhalle NürnbergDeshalb machen sie ihren prio.walk im Vorfeld der prio.conference vom 13. – 18. Oktober für das RealExperiment sinnvoll·wirtschaften!

Ralf kam auf die Idee, als er unseren Walk to Talk Beitrag gelesen hatte und hinterließ dort ein entsprechendes Post. Inzwischen ist nicht nur klar, dass wir der Gute Zweck des prio.walk sind, auch einige weitere Rahmendaten konnten festgezurrt werden:

  • Wir walken mit auf dem prio.walk. Nicht die ganze Strecke aber an drei Tagen, sprich jeder von uns, Andreas, Gebhard und Markus, an einem Tag. Derzeit ist unsere Idee auf jeden Fall am ersten und am letzten Tag dabei zu sein und dann noch einen der mittleren Tage. Wer wann mit läuft steht noch nicht fest, wird allerdings hier im Blog bekannt gemacht, so bald es klar ist.
  • Wir machen mit – Die Idee von Ralf und Stefan während des prio.walks ist:

    Der eigentliche Zweck des prio.walk ist nämlich ein guter. Die beiden wollen „wandern für die andern“. Sie wollen sozusagen mit gutem Beispiel vorangehen – und Sie folgen mit Ihren Fragen und einer Spende.

    Gesellen Sie sich zu den beiden auf einem Stück des Weges von München nach Nürnberg.
    Das können 2, 3 oder 6 km sein, jenachdem, wie lange Sie mögen. Und stellen Sie währenddessen den beiden fachliche Fragen soviele Sie wollen. Lassen Sie sich unterwegs beraten – oder plaudern Sie mit den beiden über Branche, Landschaft, Wetter.

    Ein Beratungshonorar verlangen Ralf Westphal und Stefan Lieser dann nicht. Allerdings freuen sie sich, wenn Sie nicht nur die Wanderschuhe, sondern auch Ihre Spendierhosen anziehen und für einen guten Zweck eine Spende hinterlassen würden.

    Wir machen dabei mit. Wer möchte kann sich auch von uns auf dem Weg inhaltlich beraten lassen. Natürlich sind wir keine Software-Entwicklungsberater. Stattdessen sind wir kompetent in den Themen Entscheidungs·Design (Schwerpunkt von Andreas), Managemen·Design (Schwerpunkt von Markus) und Organisations·Design (Schwerpunkt von Gebhard). Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich hier genauer informieren oder uns direkt ansprechen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam etwas in Gang zu bringen und halten euch auf dem Laufenden!

Gruß
Gebhard

Lasst uns fliegen! oder „Let´s do the Obama“

Black Swan, Lake Monger, 2010.

Image via Wikipedia

Vielen Dank für den positiven Zuspruch aus den letzten Tagen, der uns von allen Seiten zu teil wird. Mit so viel Reaktion aus so unterschiedlichen Ecken unserer „Social Networks“ hatten wir nicht gerechnet!

Einige Fragen und Wünsche die immer wieder kommen sind die folgenden:

  • Kann ich bei euch anfangen?
  • Wie kann ich mich einbringen?
  • Was ihr macht ist wirklich wichtig, ich wünsche Euch viel Erfolg
  • Eine spannende Geschichte, gerne will ich sehen, wie das weiter geht.
  • Hoffentlich findet ihr jemanden mit genug Geld, damit aus eurer genialen Idee etwas, wird. Wir brauchen das so dringend!

Was also ist zu machen, was kann eine Person schon tun, wie kann man sich pesönlich einbringen?
Es gibt da unterschiedlichste Dinge, die wir zum einen selber in die Hand nehmen und umzusetzen versuchen, natürlich wird jede dieser Aktionen noch viel weitreichender und effektiver, wenn jeder, der unser RealExperiment gut findet auch darüber nachdenkt und eigene Energie dort hinein steckt.
Wenn ihr Unterstützung bei der Umsetzung braucht, dann schreibt uns gerne direkt ein Mail oder ruft an oder fragt im Blog nach – Fragen kostet ja bekanntlich nichts!

Was sind unsere Ideen, Aktionen?

  • Wir suchen Finanziers, Mäzene, Spieler. Dabei gehen wir – in die Extreme gedacht – in zwei Richtungen. Die erste Richtung ist die des einen oder der einigen wenigen reichen Sponsoren. Also Menschen, die unseren Projektaufwand (ca. 1,5 Mio. EUR) aus der Portokasse bezahlen und aus Spass am Spiel einfach mal risikieren. Hierzu sprechen wir Menschen an, die typischerweise Venture-Capital besorgen oder Menschen, von denen wir erwarten, dass sie das Geld einfach haben. Letzteren schicken wir dann das aktuelle Buch von Andreas Zeuch als präsent in Verbindung mit einem persönlichen Brief und einer Widmung. Wir versuchen so nah an den Menschen heran zu kommen wie möglich. So haben wir etwa einem bekannten Künstler das Buch über drei Ecken zukommen lassen, sind so allerdings auch sicher, dass er es persönlich in Händen halten wird. Am 21. September haben wir unser erstes Gespräch mit jemandem, der Beziehungen zu reichen Leuten hat, die auf der Suche nach Investitionen oder Spielmöglichkeiten mit ihrem Geld sind. Auch hier wollen wir gerne noch weitere Gespräche führen!
    Wie kann man uns dabei helfen? Nun macht Euch Gedanken wen ihr kennt, der einen kennt, der enen kennt kommt auf uns zu und gemeinsam entwickeln wir ein Vorgehen, um diesen Menschen auf das RealExperiment aufmerksam zu machen. Das kann Euer Chef sein, ein Bekannter, der Freund oder Bekannte eines Freundes oder Bekannten, der Burder, des Cousins, der Schwester usw.
    Auf dem Weg dahin kommt die zweite Richtung zu tragen – the Obama Way! Es ist wirklich so, dass über 30 Millionen Menschen in Deutschland mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden sind und auf die eine oder andere Art und Weise Statist am Schreibtisch. Gehen wir einmal davon aus, ein Drittel dieser Menschen ist derart frustriert, dass sie bereit sind ein bisschen was zu risikieren, um ihren Zusatand auf lange, lange Sicht oder vielleicht auch nur für ihre Kinder zu verbessern. Das wären dann 10 Millionen und jetzt gehen wir einmal davon aus, ihr und wir zusammen erreichen von diesen 10 Millionen gerade mal 5%, das wären dann 500.000 und jede/ jeder dieser 500.000 überweist 5,00 EUR auf unser Spendenkonto (BLZ 66650085, Sparkasse Pforzheim; Kto: 22 11 009; Inhaber: Gebhard Borck – internationale Verbindungen finden sich am Ende des Films), dann wäre das RealExperiment auch mehr als finanziert. Genauso hat Obama übrigens seinen Wahlkampf finanziert, ganz ohne die Reichen und Mächtigen.
    Man kann jetzt einwenden, dass wir ja dann auch mit dem Geld druchbrennen können – Tja, das ist das Restirisiko das bleibt. Wir wollen das Experiment machen, dafür riskieren wir unsere Existenz, ob das Geld nun zusammen kommt oder nicht, mehr Vertrauensaufbau können wir nicht leisten.
  • Damit die 500.000 auf uns aufmerksam werden und überweisen können, braucht es positive Öffentlichkeit. Dazu beitragen kann man, indem man den eigenen Chef überzeugt, unser Banner auf die Firmen-Webseit zu stellen. So nach dem Motto: „Wir unterstützen das RealExperiment“ oder „Wir haben unsere 5,00 € schon überwiesen, wann machst Du´s?“ Wenn man selbst der Chef ist, allerding ein anderes Design haben möchte, einfach fragen!
  • Natürlich kann man auch jederzeit einfach den Film weiter empfehlen oder auf einer Webseite einbauen oder bei einer Party zeigen oder, oder, oder …

Man kann sich kaum persönlicher für etwas einbringen, als ein wenig die eigene Reputation, sich selbst in einer Empfehlung in der Werbung für etwas zu riskieren. Für andere – in desem Fall uns – die Hand ins Feuer legen. Nicht mehr und nicht weniger ist es, was wir von Euch brauchen, sonst bekommen wir wohl kaum genug Luft unter die Flügel, um wirklich durchzustarten!

In diesem Sinne … lasst das RealExperiment fliegen, mit und ohne superreichen und supermächtigen Sponsor – Alles was uns einfällt und Sinn macht ist erlaubt: Wir stehen hinter Dir – Leg los!

Gruss Gebhard

PS: Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Wir wurden bereits einmal geflattrt, sprich die ersten 2,43 Euro sind bereits auf unserem Experimentier-Konto eingegagen: Der Anfang ist gemacht! – Vielen Dank dafür.

Warum kann ich erst ab mehreren tausend Euro helfen?

AnkerEs ist schon eine verzwickte Sache mit den Zahlen. Schon vor einigen Tagen, als es noch gar keine Filme gab, bekamen wir Anfragen, wie man unser Experiment unterstützen kann und damals hatten wir noch keine klare Vorstellungen. Deshalb gibt es jetzt hier den Film: Das RealExperiment unterstützen.

Wer das Buch „Feel it“ von Andreas gelesen hat – und das haben die Autoren des RealExperiments alle 😉 – weiß auch, dass man etwa durch die Nennung von Zahlen den Ankereffekt auslöst. So geschieht das augenscheinlich auch in unserem Film, denn unsere Unterstützer sind danach der Auffassung, wir möchten mehrere tausend Euro von ihm, sonst kann er uns nicht helfen.

Jetzt ist es auf keinen Fall so, dass wir mehrere tausend Euro ablehnen würden. Wir erwarten allerdings auch nicht, sie von allen zu bekommen, die das RealExperiment gut, überzeugend und für unterstützenswert halten. Ihr könnt uns auch einfach weiter empfehlen, via Mail, Facebook, Twitter, XING, linkedIn, SMS oder, ganz analog – in Gesprächen.

Für die Techies unter Euch, ihr könnt gleich den Filmcode (http://www.youtube.com/watch?v=y29YwgNFWDI) als Link setzen oder hier einen der Banner-Codes runter laden und ein Banner auf eure Webseite oder in euren Blog setzen.

Natürlich ist es auch jedem frei gestellt, einen kleinen Betrag zu spenden, einfach weil es sich richtig und gut anfühlt. Dazu haben wir rechts oben den „spenden“-Button von Paypal eingefügt bzw. findet ihr am Ende der Filme die Bankverbindung für direkte Spenden. Was das bringen kann? Nun bisher hatten wir knapp 700 Besucher auf diesem Blog, wenn wir es schaffen, dass davon – seien wir einmal optimistisch – 50% jeweils 15,- Euro spenden, dann sind das auch über 5.000,- Euro und wenn wir es schaffen, dass diese 700 Besucher jeden Monat, jede Woche oder jeden Tag auf den Blog kommen, fliegt das RealExperiment ganz wirklich und wie alle sehen wie weit, wohin und was dabei so alles passiert!

Natürlich freut uns auch jede persönliche Kontaktempfehlung zu äußerst properen und wagemutigen Menschen, die ganz alleine einen Großteil der für das Experiment benötigten Mittel stellen könnte!

Ich freue mich, wenn es uns mit diesem Beitrag gelingt, die Wahrnehmung wieder auf das Experiment zu lenken und nicht auf einen willkürlichen tausender Betrag, den wir einfach einmal als Schwelle für so etwas wie Kreditvereinbarungen festlegen mussten.

Morgendliche Grüsse
Gebhard

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