RealExperiment 1. Kennenlerntag

Am 11. Februar 2011 veranstalten wir den ersten RE Kennenlerntag!

Worum geht es?
In den letzten Monaten gab es nicht nur Geschichten, Diskussionen und Walk to Talks im Zusammenhang mit dem RealExperiment. Es gab und gibt auch einige handfeste Anfragen, beim RealExperiment mitzuwirken/ teilzunehmen.

Dabei gibt es unterschiedlichste Ebenen der Teilnahme. So gibt es Anfragen als Mitarbeiter einzusteigen ebenso, wie etwa das RealExperiment journalistisch oder berichtend zu begleiten bzw. zum Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit zu machen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Energie, den Willen eigene Risiken für das RealExperiment einzugehen und die Bereitschaft eigene Arbeitskraft – im positivsten Sinne des Wortes – in das RealExperiment zu stecken.

In den letzen beiden Tagen haben wir uns zusammen gesetzt und auch darüber gesprochen, wie wir mit diesem Markt-Zug, diesem Willen zur Partizipation umgehen. Wir stehen mit dem RealExperiment also vor der Aufgabe, Personal- und Kooperationsentscheidungen zu treffen. Dabei sind wir sicher: Das kann nur in einem gemeinsamen persönlichen Austausch passieren. Es geht nicht um ein Assesment-Verfahren, dennoch geht es um Prüfung für beide Seiten. Es gilt zu prüfen, ob und wie wir zusammen arbeiten können und wodurch daraus ein Mehr für alle entsteht.

Keine neue Aufgabe für Unternehmen und doch haben wir uns auf die Fahne geschrieben, es anders zu machen. Unser Anfang wird ein Kennenlerntag am 11. Februar 2010 im Forum Hohenwart sein. Zum Selbstkostenbeitrag sind Menschen eingeladen, die sich im RealExperiment engagieren wollen. Dieser erste Schritt eines Zusammenkommens kennt noch keine Unterscheidung in Mitarbeiter, Kooperationspartner, Multiplikatoren oder Anderes. Es bringt Menschen zusammen, die wollen, dass das RealExperiment eine Priorität in ihrem Leben hat.
Einige Menschen werden wir konkret und persönlich einladen. Für alle anderen gilt: Wenn Du mitmachen willst, melde Dich bitte persönlich bei uns, denn die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt. Vielen Dank dafür im voraus.

Wo wird es stattfinden/ Was ist mein Aufwand?
Wir haben bereits einen Seminarraum im Forum Hohenwart bei Pforzheim reserviert. Die Teilnahme findet zum Selbstkostenpreis statt. Sprich Essen, Trinken und Reise bezahlt jeder selbst. Die anfallenden Raumkosten bestreiten wir aus den bisher getätigten Geschenken.

Wir freuen uns auf das Kennenlernen!

Andreas, Gebhard und Markus

Das RealExperiment will die Podien stürmen

Hallo alle zusammen,

die letzen Wochen ist es hier im Blog und im WWW bezüglich des RealExperimentes ein wenig ruhig geworden. Gründe gibt es dafür viele, ein entscheidender ist: Wir waren in der Realität unterwegs.

Wir sind geschäftlich gereist, haben Vorträge, Workshops und Beratungsaufträge gemacht und einen euphorisierenden PerspektivGewinn im neuen Format erleben dürfen. Vielen Dank an die Teilnehmer!

In der ganzen Zeit haben wir erfahren: Nicht nur im Web ist die Sehnsucht nach neuem, sinnvollem Wirtschaften und die Zustimmung zu unseren Ideen groß, auch in der Wirklichkeit in der körperlichen 3-D-Welt jenseits aller SIMS wollen Menschen es anderes machen und sind bereit auch etwas dafür zu riskieren.

Auch heute ist Markus bereits wieder unterwegs, um die Kontakte, die wir im Walk to Talk in Wien geknüpft haben, zu vertiefen. Auf dem Weg zum Flughafen hat er uns zugerufen: „Das RealExperiment will die Podien stürmen!“ Doch was heißt das?

Wir lesen gerade in der Stuttgarter Zeitung eine Reihe über das neue Wirtschaften und auch sonst finden wir viele Berichte darüber, dass die (Arbeits-)Welt im Aufbruch ist. Fast immer haben wir Lust etwas beizutragen und doch sind wir meistens zu spät dran. Eure Unterstützung, die uns auf die Utopia Konferenz brachte, hat uns gezeigt: In der Gemeinschaft kommen wir auf die Podien, in die Presse und an eine breitere Öffentlichkeit.

Wir drei Gründer des RealExperiments wollen gerne dorthin gehen, die Gedanken zum sinnvollen Wirtschaften vertreten, provozieren, aufwecken und mitnehmen, der Revolution im Denken den Weg bereiten und dafür gerade stehen, dass es auch sinnvoll und füreinander geht.

Gerne bitten wir Euch deshalb auch hierbei um Unterstützung. Wenn Ihr von einer Ausschreibung, einem Call for Papers zu einer Konferenz hört, bei der wir auf keinen Fall fehlen dürfen, weißt uns darauf hin, damit wir uns bewerben können. Wenn ihr einen Kontakt zur Presse oder anderen öffentlichen Kanälen habt und sich dort etwas auftut, bei dem unser Blickwinkel auf die Wirtschaft nicht fehlen darf, bringt uns ins Gespräch. Verhelft dem RealExperiment zu mehr Sichtbarkeit und erfahrt auf dem Block, was daraus alles entstehen kann!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit:

  • Über 6.000 Besucher waren bereits auf unserem Blog
  • Der Film wurde knapp 900 mal aufgerufen
  • Wir haben bereits mehr als 600,00 Euro geschenkt bekommen
  • Ihr habt uns auf Platz 1 der Gastbeiträge zur Utopia-Konferenz gewählt
  • Mehr als 20 Menschen haben an unseren Walk to Talks teilgenommen und uns spannende neue Ideen sowie Kontakte mit auf den Weg gegeben.

Noch im Dezember werden wir uns zusammen setzen und die formale Ebene der Gesellschaft weiter entwickeln, so dass es auch bald ein formales und juristisches Konstrukt geben wird. Vielen Dank für Eure kritischen Gedanke auch dazu … Wir freuen uns auf die Zukunft, soviel ist sicher ;)!

Viele Grüsse und ran an die Mundpropaganda
Andreas, Gebhard & Markus

Die Notwendigkeit von Führung und Hierarchie – oder: Rotating Bull

Chief Sitting Bull

Häuptling Sitting Bull. Bild via Wikipedia comons

Heute morgen habe ich den Blogbeitrag von Dr. Eberhard Huber über uns gelesen. Dort habe dann einen Kommentar hinterlassen, der mir wichtig genug erscheint, um ihn auch hier in leicht ausführlicherer Version zu publizieren. Nun also auch an dieser Stelle die dringend nötige Entkräftung eines der wichtigsten Argumente gegen die Gesellschaft Sinnvoll Wirtschaften und die formale Gleichstellung aller Angestellten:

Letzte Woche hielt ich bei einem internationalen Kongress meinen Vortrag “Riding dead horses. We need a shift of paradigm, not cosmetics”. Eine der anschließenden Reaktionen war das Übliche, was wir fast immer zu hören bekommen:

“Ist ja schön und gut, so ohne Hierarchie. Aber es gibt nun mal Leute, die führen wollen, und andere, die es nicht wollen. Und wie soll das gehen, wenn niemand führt?” – So mal ungefähr aus der Erinnerung zitiert. Das gehört zur selben Argumentenkategorie wie das, was mir ein Anwalt aus meiner Familie zum RealExperiment sagte, als er hörte, dass alle geschäftsführende Gesellschafter werden sollen: “Es kann nicht nur Häuptlinge geben. Wir brauchen auch Indianer.”

Dazu gibt es dringend zweierlei zu sagen:

1. Niemand hat behauptet, dass es in der GSW keine Hierarchie gäbe! Natürlich wird es sie geben. Gibt es jetzt schon. So führt bei uns Gebhard, wenn es um die technischen Aspekte von Web 2.0 geht; Markus, wenn es zum Beispiel um Fragen unseres unternehmerischen Selbstbildes geht und ich, wenn wir mit Publikationen beschäftigt sind. ABER: Es gibt keine FORMALE Hierarchie, sondern eine, wie wir sagen, nomadische. Die Führungsfunktionen rollieren, rotieren, oder wie auch immer. Jeder führt mal. Und jeder wird mal geführt. Abhängig von der Einschätzung der KOMPETENZ des Führenden in einer gegebenen Situation aus der Selbstwahrnehmung des Führenden und der Fremdwahrnehmung der (potentiell) Geführten.

Unser Hauptargument: Niemand kann jahrelang Führender sein, nur weil er mal auf die formal-juristische Position gekommen ist. Das ist vollkommen irrational und zutiefst unökonomisch. Diesen alltäglichen Wahnsinn hat der mit merheren Jahrzehnten Personalmanagement-Erfahrung gesegnete Thomas Bubeck eindrücklich in seinem Buch „Aus der Giftküche des Managements“ beschrieben.

2. “The world is turned into what we expect” – so habe ich es im Vortrag formuliert. Wenn wir glauben ( – und das sage ich als ausgebildeter Wissenschaftler!), es müsse auch dauerhafte Indianer geben, dann suche ich nach Indianern und werde über den Weg meiner Erwartungshaltung die Indianer auch weiterhin als Indianer sehen und so behandeln. Ganz banal: Ich stelle Indianer und Häuptlinge ein. Ich habe Indianer auf der Pay-Roll und Häuptlinge. Schön sauber getrennt. Garantiert so, wie das echte Leben nicht funktioniert. Unsere Erwartungshaltung verändert erwiesenermaßen über den “Rosenthal-Effekt” die tatsächliche Performance des Beobachteten. (Darüber habe ich ausführlich in meinem aktuellen Buch „Feel it“ Soviel Intuition verträgt Ihr Unternehmen“ berichtet.)

Sprich: Wer die Sekretärin als Indianersquaw sieht, der macht sie automatisch auch dazu. Ebenso bewusst wie unbewusst. Dann hat es diese Squaw schwer, ein tolles Produkt zu erfinden, oder bei der Entwicklungs- oder Kommerzialisierungsphase einen hervorragenden Beitrag zum Mehrwert beizusteuern. Wo aber bitte schön steht einem Naturgesetz gleich, dass eine Sekretärin keinen wertvollen Beitrag jenseits ihrer Sekretärinnenfunktion leisten kann? Das soll mir mal jemand „beweisen“. Mit Verlaub, liebe Indianerfreunde: Das ist Schwachsinn. Und bitte: Nehmt’s wörtlich: Schwacher Sinn.

Summa Summarum: Die GSW ist kein basisdemokratischer Träumerverein. Wir wollen Führung. Wir wollen Hierarchie. Und wir wollen und brauchen dringend Menschen, die so erwachsen und reif sind, dass sie beide Seiten leben können und wollen: Führen und geführt werden. Menschen die einsehen, wann Ihre Führung Sinn macht und wann es nötig ist, dass sie sich unterordnen und geführt werden. Aber all dies niemals nur aufgrund einer einmal getroffenen formal-juristischen Entscheidung. Sondern aufgrund von immer wieder – täglich! – aufs neue zu beweisender Kompetenz und Akzeptanz.

Herzliche Grüße

Andreas

Enhanced by Zemanta

Ein müdes Lächeln seitens der Kapitalisten – oder: 3% gegen den Rest der Welt!

Gespiegeltes Mainhatten

Image by Mainbube via Flickr

Wie letzte Woche angekündigt, hatten wir heute ein Gespräch mit jemandem, der Kontakt zu kapitalstarken Investoren hat.

Die Idee: Keine Möglichkeit auslassen, um das RealExperiment zum fliegen zu bringen.

Die Erwartung: Eine positive Überraschung entgegen unser eigenen Vorurteile.

Die Wirklichkeit:
Wir hatten ein ruhiges und sachliches Gespräch mit einem angenehmen, offenen und direkten Gesprächspartner. Die Art von Gesprächen, die zwar nicht immer die erwünschten Ergebnisse haben und dennoch zu einer schnellen und umfassenden Klärung beitragen. So weiß man am Ende auf jdenen Fall, woran man ist.
Unser Gesprächspartner, nennen wir ihn einfach mal Max, hatte den Film angeschaut und war nun gespannt, was wir ihm Weiteres zu erzählen hatten. Nach knapp acht Minuten war klar, unser Vorhaben hebt sich deutlich von anderen Investments ab. Kein bestimmtes Produkt im Vordergrund oder auch nur ein kalkulierbarer Service, kein klarer ROI, kein Businessplan für die nächsten 3, 5 oder gar 10 Jahre, keine Exit-Strategie für das Investment, keine Zinssätze, keine Einflussnahme durch die Geldgeber – alles in allem, keine Investiton. Sein Resümee:

  • Ihr sucht einen Mäzen und keinen Investor.
  • Keine Investition in ein Experiment, das in Konsequenz die Welt der Investment-Spekulanten angreift.
  • Kein Geld für öffenlich transparente Ergebnisse (sonst wär ja jemand schön blöd, wenn er wertvolle Erkenntnisse für andere finanziert…).
  • Summa Summarum: Keine Kontakte und kein Geld für das RealExperiment

Max persönliche Einschätzung: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der Geld hat, so etwas finanziert. Und ganz abgesehen davon, glaube ich auch nicht daran, dass so ein Unternehmen möglich ist.“

Vielen Dank Max, Du hast bei uns für eine neue Klarheit gesorgt und, was vielleicht noch wichtiger ist, eine neue Idee ausgelöst!

Es ist wohl so: Kaum einer der 3%, für die  1,5 Mio. ein Klacks sind, den sie aus der Porto-Kasse bezahlen, ist dumm genug, in das RealExperiment zu investieren. Denn wenn wir recht hätten und eine Firma auf diese Art wirtschaftlich erfolgreich, wettbewerbsfähig und wohlstandsgenerierend für all seine Mitarbeiter wäre, hätten die Erzkapitalisten ein Problem – die Erzsozialisten übrigens auch. Nur eben 89% der Bevölkerung stände besser da, doch wen interessiert schon deren Wohlergehen jenseits ihrer Funktion als stoische Konsumenten oder ohnmächtige Steuerzahler?

Folgender Glaubenssatz steht uns jetzt im Weg: Die Mächtigen sind mächtig und der Rest hat sich zu fügen.

Wer daran wirklich glaubt, für den ist das RealExperiment jetzt zu Ende.

Wie sieht die Alternative aus?
Wenn Onkel Dagobert den Säckel nicht aufmacht, dann müssen eben umso mehr Ticks, Tricks und Tracks ran!

Natürlich werden wir weiterhin einen Mäzen suchen, so schnell geben wir nicht auf. Dennoch ist nach diesem Gespräch klar: Es könnte eine gute Alternative sein, einen Teil oder die gesamte Finanzierung des RealExperiments auf viele Schultern zu verteilen, als sich auf einen starken Rücken zu verlassen. So verringert sich das einzelne Risiko und die Idee gewinnt dennoch an Fahrt.

In Amerika gibt es einen Präsidenten, der einen guten Teil seines Wahlkampfs über Kleinstspenden unter 50$ finanziert hat. Das Ergebnis davon ist, dass er wesentlich unabhängiger von den Industriebossen ist, als alle Präsidenten vor ihm. Das macht ihn nicht wirklich unabhängig. Unberechenbarer – auch und gerade zum Positiven hin – allerdings schon.
Ein amerikanischer Präsident braucht ein Vielfaches von 1,5 Mio, um einen Wahlkampf von wenigen Wochen zu führen. Wir brauchen 1,5 Mio und das RealExperiment produziert über einen Zeitraum von 5 Jahren Ergebnisse und Erkenntnisse. Gerade und vor allem für kleinst, kleine und mittlere Unternehmen, die 1,5 Mio. auch nicht so rumliegen haben.

Unsere Ideen für das weitere Vorgehen:

  • Mehr Rummel um das RealExperiment von allen, die es für wert erachten, dass wir in die Umsetzung kommen (seit heute haben wir Kontakt in die Politik!).
  • Nicht nur auf Spenden hoffen und stattdessen eine verbindliche Vereinbarung auch für Kleinstbeträge anbieten, über die wir diese wieder zurück bezahlen.
  • Mäzen suchen.
  • Spielabende veranstalten, an denen wir Mitspieler (Geldriskierer, keine Mitarbeiter) aktiv gewinnen wollen.

Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über eure Hilfe und Unterstützung, wenn jemand eine Idee hat oder uns bei der Umsetzung einer unserer Ideen helfen kann/ möchte, meldet euch, danke!

Herzliche Grüße
Andreas, Gebhard & Markus

Gegenleistung für die Unterstützung

Balance ordinaire

Image via Wikipedia

Wie bereits berichtet, wollen wir nicht nur von Euch unterstützt werden, sondern sind auch auf der Suche nach Popularität, Verbreitung und Aufsehen. Dies hier ist ein auch emotionales Blitzlicht über die Erfolge dieser Bemühungen.

Es ist tatsächlich so, dass die meisten, die uns kennen und als natürliche Person einen öffentlichen Raum – zumeist online – mit Informationen bedienen, sofort und ohne Zögern ihre Unterstützung zugesagt haben. Wie das dann genau aussieht, erfährt man hier im Blog im weiteren Verlauf. Es gibt auch bereits einige, die ganz ohne uns aktiv sind und unsere Seite oder unseren Film twittern und bloggen weil sie es spannend und wertvoll finden, unsere Idee in die Welt zu tragen. Silke, Christoph, David und Eberhard helfen uns – und euch sicherlich auch – mit ihren Fragen weiter. Die noch unbekannten Herren Anwälte und Steuerberater, die mit uns an den ganz konkreten Strukturen und Verträgen arbeiten, unterstützen uns mit ganz konkreten Leistungen. Unsere Ideen im Bereich IT und Technologieprodukte werden auch heute schon von Programmierern und Projektpartnern unterstützt. Und, ob ihr das glaubt oder nicht, keiner von ihnen verlangt eine direkte Gegenleistung. Alle wetten mit uns auf den Erfolg des RealExperiments.

Vor allem, wenn es um etwas geht, wie uns auf einer Firmen-Homepage an exponierter Stelle mit einem Banner zu positionieren, gibt es immer wieder Fragen an uns: „Wie sieht die Gegenleistung aus? Was haben wir davon? Was ist euer Angebot für uns?“

Hier unsere Antworten:

Unser Angebot an Euch ist dasselbe wie an die gesamte Welt. Sie ist also das Gleiche, was auch die Menschen bewegt, uns zu unterstützen, die es jetzt bereits tun.

Wir sind drei Typen die ihre Existenz auf eine andere Betriebswirtschaft verwetten. Weil sie sich und der Welt etwas beweisen wollen und weil sie glauben, dass es Zeit ist, aktiv etwas anders zu machen. Was wir entdecken, lernen, erkennen und nachweisen, werden wir mit allen, die es interessiert, teilen.

Ihr bekommt die Ergebnisse des RealExperiments.

Wir gehen dabei auch für Euch ins reale, operative Risiko. Und wir sind genauso wie die, die uns mit ihren Webseiten, Blogs und Podcasts schon verbreiten, davon überzeugt, dass dieses Vorhaben an sich unterstützenswert ist.
Warum und Wozu?

  • Weil es neue Wege geht.
  • Weil wirkliche Alternativen erprobt werden.

Oder wie Stefan Hagen uns gesagt hat: „Ich unterstütze Euer Projekt gerne. Schlussendlich ist’s eine coole Sache und Ihr seid coole Typen. Was spricht also dagegen? ;-)“

Aus dem RealExperiment gewinnen wir sicherlich wertvolle Erkenntnisse für die zuküftige Gestaltung von Organisationen. Ganz egal übrigens, ob wir scheitern oder gewinnen. So lange wir das RealExperiment eine gewisse Zeit am Laufen erhalten, sind die daraus gewonnenen lessons learned wertvoll. PUNKT.

Das ist alles, was wir anzubieten haben. Darüber hinaus gibt es nichts, keine Deals, kein versprochenes Zusatzgeschäft, keine Auslastung, keine weitergehende Kooperationsvereinbarung, keine Exklusivrechte an nichts.

Sinnvoll wirtschaften beginnt dort, wo man füreinander arbeitet – nicht miteinander oder gar gegen einander.

Es ist mehr als winwin, mehr als Verdrängung und ganz sicher mehr als das sozialdarwinistische Recht des Stärkeren!

Es ist die große kulturelle Herausforderung unserer Zeit für die Arbeitswelt. Diese Herausforderung bleibt so lange bestehen, wie Gallup alljährlich feststellt, dass die weite Mehrheit der Menschen von ihrer Arbeit frustriert oder Schlimmeres ist. Sie bleibt so lange bestehen wie die arbeitsbedingte Einnahme von Psychopharmaka alljährlich Wachstumsraten verbucht. Und sie bleibt so lange bestehen, wie sich Menschen aufgrund der scheinbaren Ausweglosigkeit ihrer Arbeitssituation aus dem Fenster stürzen (France Telekom, J.R. West’s Railways …) und andere Menschen lapidar mit dem Kommentar darüber hinweg gehen dürfen: „Will man ein Omlett machen, muss man Eier zerschlagen.“

Unsere Gegenleistung ist:

Wir riskieren unsere Existenz, weil wir daran glauben, dass es anders geht und dass es sie gibt, die bessere Welt. Weil wir dickköpfige und eigensinnige Verfechter der Eigenverantwortung und der persönlichen Freiheit sind. Weil es unsere Überzeugung ist, dass selbständiges Denken wertvoller ist als Wissen. Und weil wir aus guten Gründen glauben, dass es wichtiger ist, aus Fehlern zu lernen und jene menschliche Reife damit überhaupt erst zu ermöglichen, die wir heute allerortens als vermisst beklagen.

Wir riskieren unsere Existenz, weil wir Kinder lieben und eine erstrebenswerte Zukunft für sie möchten. Weil wir den Kindergarten der über 25-jährigen, den wir täglich erleben, nicht mehr ertragen wollen. Und weil wir unser privilegiertes Leben voll von Selbständigkeit, frei gewählten und gewollten Abhängigkeiten und offenem, spannendem und interessantem Denken und Handeln mit Euch teilen möchten.

Wir riskieren unsere Existenz, um den Debatten und Theorien darüber, was immer schon war und was nicht sein kann, Wirklichkeit entgegen zu setzen. Damit all diejenigen, die heute bereits am Bestehenden zweifeln, Leben anstelle von Theorien als Boden unter die Füße bekommen.

Und last but not least: Wir werden das RealExperiment aufrichtig und mit voller Kraft nach vorne bringen und wollen dabei selbstkritisch und lernfähig bleiben.

Unsere Gegenleistung: Wir wetten unsere Existenz und die Welt schaut zu!

Hoffentlich klärende Grüsse

Andreas, Gebhard & Markus

Walk to Talk (WatT)

An example of walking in sandals.

Image via Wikipedia

Hallo alle zusammen,

wir freuen uns, dass mit dem Film auch echtes Leben ins RealExperiment gekommen ist! Inzwischen hatten wir über 1.000 Besucher auf dem Blog, die auch unterschiedlichste Beiträge lesen und der Film ist schon über 200 Mal angeschaut worden. Mit Markus Euler hat sich der erste getraut, uns in seinem Blog zu verbreiten und wir sind guter Dingen, dass es in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten noch mehr Mutige geben wird.

In der nächsten Woche stehen erste Gespräche mit abenteuerlustigen Kapitalisten auf dem Kalender und in der Woche darauf findet der erste Termin gemeinsam mit Steuerberater, Anwalt und den Gründern statt, um die formalen Strukturen weiter zu entwickeln.

In all diese erfreulichen Nachrichten hinein kommt nun unsere Idee, den Austausch über das RealExperiment auch in der physischen Wirklichkeit stattfinden zu lassen. Bei uns hat diese Idee den Arbeitstitel „Walk to Talk“ (:-)) bekommen. Und darum geht es:

Wir sind immer wieder in Städten quer durch Deutschland, wie ab und an auch in Wien, Basel oder Zürich unterwegs. Dort haben wir einen oder zwei Termine und ansonsten einiges an freier Zeit. Anstatt diese Zeit allein in einem Café oder einem Park zu verbringen, haben wir uns gedacht, wir könnten uns dort auch mit Menschen treffen, die mehr über das RealExperiment wissen wollen, den persönlichen Austausch einem Blog, Tweet oder Facebook-Eintrag vorziehen und | oder uns als Gründer persönlich und ungezwungen kennen lernen möchten… Wir gehen, wenn wir über unser Experiment nachdenken und neue Geschäftsideen entwickeln wollen oder auch mit Kunden der Beratergruppe gerne spazieren oder wandern. Beim Gehen kommt so Manches in Bewegung und es entstehen tolle Bilder.

Beides kombiniert – wirkliches Zusammenkommen und Gehen – ergibt „Walk to Talk“. Wir treffen uns, um über das RealExperiment, sinnvolles Wirtschaften, sinnloses Wirtschaften, den eigenen Beitrag, die unüberwindbare Kritik und dergleichen mehr zu sprechen. Keine Formalien, keine Kleiderordnung, keine Bürokratie – schlicht gemeinsame Zeit miteinander verbringen.

Wir wollen jetzt gerne wissen, was haltet ihr davon und haben deshalb eine entsprechende Umfrage erstellt. Bitte hakt, wenn ihr teilnehmen wollt auch die unterste Option an (zwei Haken sind möglich) und sagt uns in welchen Städten ihr teilnehmen würdet, danke:

Wir freuen uns, wenn Walk to Talk auch schon sehr bald lebt und natürlich über Verbesserungsvorschläge, Anregungen etc.

Alles was nicht mit der Umfrage beantwortet werden kann bitte als Kommentar anfügen oder vie Mai an uns schreiben, danke.

Gruß
Gebhard

RealExperiment der Film


Flattr this
Hallo alle zusammen,

endlich ist es soweit, der Film zum RealExperiment ist fertig! Hier die Basics zu unserem Vorhaben:

Was ist die Absicht des RealExperiments, wozu wird es gemacht? Das Ziel besteht darin, eine neue Arbeitswelt unter den Bedingungen der realen Wirtschaft zu testen.

Welche Aspekte der neuen Arbeitswelt werden getestet?

  1. Management Innovation anstatt von Innovations Management: Es geht uns vor allem um das Gefäß, den unternehmerischen Rahmen. Die Produkte und Leistungen werden zu Beginn nur das Vehikel sein, um die neue Form der Unternehmensstruktur und -kultur zu testen.
  2. Ermächtigen anstatt zu entmachten:  Im Experiment wird es nicht weniger Manager geben. Vielmehr werden alle Mitarbeiter zu formal gleichrangigen geschäftsführenden Gesellschaftern. Sprich alle werden Manager. Damit verfügen alle über dieselben Rechte und Pflichten. Daraus folgt nicht, dass es keine Hierarchie gäbe. Nur eben keine formale. Unrealistisch? Lächerlich? Verrückt? Deshalb wird es dem Praxistest unterzogen!
  3. Gleichwertigkeit anstatt von Leistungsgerechtigkeit: Alle Mitarbeiter verdienen als Grundlage gleich viel. Wir wenden die Idee des Grundeinkommens in Unternehmen an. Denn bis heute gibt es keinen schlüssigen Beweis, dass die eine individuelle Leistung einen größeren Beitrag zum Mehrwert liefert, als eine andere.

Wer macht das RealExperiment? Die Mitarbeiter der GESELLSCHAFT SINNVOLL WIRTSCHAFTEN (GSWmbH) – aktuell die Initiatoren Gebhard Borck, Markus Stegfellner und Dr. Andreas Zeuch

Wo ist das Labor: Aktuell der deutsche Markt, in Perspektive der Weltmarkt

Begleiter: Alle, die wollen

Möglichkeiten zur Beteiligung: Internet, finanzielle Unterstützung, das RealExperiment bekannt machen, persönliche Treffen zum Beispiel beim Walk to talk, Vorträge, Produkte und Leistungen der Gesellschaft einkaufen

Was produziert oder leistet die GESELLSCHAFT SINNVOLL WIRTSCHAFTEN? Sie macht das, was ihre Mitarbeiter machen wollen, was deren Ansicht nach sinnvoll für das Gemeinwohl ist und sich im Markt durchsetzen kann. Augenblicklich sind das Beratungsleistungen rund um das Thema sinnvoll wirtschaften. Zudem gibt es verschiedene Softwareprodukte in unterschiedlichen Reifegraden, die in die Produktpalette der GSWmbH übergehen werden. Über die Zeit wird sich dann zeigen, welche Produkte und Leistungen von den Mitarbeitern angeboten werden wollen, Sinn haben und sich am Markt durchsetzen können.

Alles Weitere ist im Fluss – dieser kann hier im Blog und im persönlichen Kontakt mit uns beobachtet und | oder in neue Bahnen geleitet werden.

Wenn jetzt und nach dem Film noch Fragen offen sind – was gut sein kann – dann scheut Euch nicht, uns eine Mail zu schreiben oder einfach anzurufen. Alle Kontaktmöglichkeiten findet ihr in der oberen Navigationsleiste unter „kontakt | impressum„. Wir freuen uns auf einen kritischen, konstruktiven und produktiven Austausch.

PS: Gebt den Link zum Film weiter, nehmt ihn in euren Blog auf oder ladet ihn runter und verteilt ihn, damit das RealExperiment so schnell wie möglich wirklich wird!

%d Bloggern gefällt das: