Das RealExperiment will die Podien stürmen

Hallo alle zusammen,

die letzen Wochen ist es hier im Blog und im WWW bezüglich des RealExperimentes ein wenig ruhig geworden. Gründe gibt es dafür viele, ein entscheidender ist: Wir waren in der Realität unterwegs.

Wir sind geschäftlich gereist, haben Vorträge, Workshops und Beratungsaufträge gemacht und einen euphorisierenden PerspektivGewinn im neuen Format erleben dürfen. Vielen Dank an die Teilnehmer!

In der ganzen Zeit haben wir erfahren: Nicht nur im Web ist die Sehnsucht nach neuem, sinnvollem Wirtschaften und die Zustimmung zu unseren Ideen groß, auch in der Wirklichkeit in der körperlichen 3-D-Welt jenseits aller SIMS wollen Menschen es anderes machen und sind bereit auch etwas dafür zu riskieren.

Auch heute ist Markus bereits wieder unterwegs, um die Kontakte, die wir im Walk to Talk in Wien geknüpft haben, zu vertiefen. Auf dem Weg zum Flughafen hat er uns zugerufen: „Das RealExperiment will die Podien stürmen!“ Doch was heißt das?

Wir lesen gerade in der Stuttgarter Zeitung eine Reihe über das neue Wirtschaften und auch sonst finden wir viele Berichte darüber, dass die (Arbeits-)Welt im Aufbruch ist. Fast immer haben wir Lust etwas beizutragen und doch sind wir meistens zu spät dran. Eure Unterstützung, die uns auf die Utopia Konferenz brachte, hat uns gezeigt: In der Gemeinschaft kommen wir auf die Podien, in die Presse und an eine breitere Öffentlichkeit.

Wir drei Gründer des RealExperiments wollen gerne dorthin gehen, die Gedanken zum sinnvollen Wirtschaften vertreten, provozieren, aufwecken und mitnehmen, der Revolution im Denken den Weg bereiten und dafür gerade stehen, dass es auch sinnvoll und füreinander geht.

Gerne bitten wir Euch deshalb auch hierbei um Unterstützung. Wenn Ihr von einer Ausschreibung, einem Call for Papers zu einer Konferenz hört, bei der wir auf keinen Fall fehlen dürfen, weißt uns darauf hin, damit wir uns bewerben können. Wenn ihr einen Kontakt zur Presse oder anderen öffentlichen Kanälen habt und sich dort etwas auftut, bei dem unser Blickwinkel auf die Wirtschaft nicht fehlen darf, bringt uns ins Gespräch. Verhelft dem RealExperiment zu mehr Sichtbarkeit und erfahrt auf dem Block, was daraus alles entstehen kann!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit:

  • Über 6.000 Besucher waren bereits auf unserem Blog
  • Der Film wurde knapp 900 mal aufgerufen
  • Wir haben bereits mehr als 600,00 Euro geschenkt bekommen
  • Ihr habt uns auf Platz 1 der Gastbeiträge zur Utopia-Konferenz gewählt
  • Mehr als 20 Menschen haben an unseren Walk to Talks teilgenommen und uns spannende neue Ideen sowie Kontakte mit auf den Weg gegeben.

Noch im Dezember werden wir uns zusammen setzen und die formale Ebene der Gesellschaft weiter entwickeln, so dass es auch bald ein formales und juristisches Konstrukt geben wird. Vielen Dank für Eure kritischen Gedanke auch dazu … Wir freuen uns auf die Zukunft, soviel ist sicher ;)!

Viele Grüsse und ran an die Mundpropaganda
Andreas, Gebhard & Markus

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1. Lektion in Demut – prio.walk meets Walk to Talk

Gebhard

Von Experimenten und Beratergruppen

Am 18. Oktober war ich der Dritte und Letzte, der sich mit Ralf und Stefan auf den prio.walk machte. Wir starteten im leicht nebeligen und recht frischen Hipoltstein mit seiner mittelalterlichen Altstadt, um schon bald ruhig und friedlich an einem Kanal in Richtung Nürnberg zu laufen.

Der Tag wurde klarer und die Neugierde zwingender. Ralf und Stefan kannten inzwischen ja alle drei RealForscher, wie Ralf uns genannt hat, konnten an die beiden anderen bereits verschiedene Fragen richten und nutzten nun die Gelegenheit, mich und meine Vorstellung des RealExperiments zu hinterfragen.

Gleich vorne weg. Es war eine sehr wertvolle und berührende Strecke, die wir da zurück gelegt haben. Sie hat mich erneut ins Nachdenken gebracht, darüber was unser Experiment ausmacht und ist. Vielen Dank deshalb an Ralf und Stefan – ganz davon abgesehen, in uns einen Guten Zweck auszumachen, habt ihr uns auch viel gute Gedanken mit auf den Weg gegeben.

Es gibt einige Dinge, die mir auf dem Weg aufgefallen sind und, die ich gerne klären möchte. Nicht alle werden in einen Blogartikel passen. Also wird es noch mehr Lektionen in Demut geben.

Meine erste Lektion findet sich in Ralfs Frage: „Ist das etwa RealExperiment oder was?“ Sie kam nachdem wir über die Gesellschaftsform gesprochen hatten und Ralf wie auch Stefan nachhaltig darauf verwiesen, dass es keine GmbH braucht, um eine Beratergruppe unserer Größe umzusetzen. Und alles andere Dinge sind, die wir auch später noch entscheiden können. Gemäß ihrem Motto: Entscheide so spät wie Du kannst und nur so früh wie Du muss. Ist eine GmbH die sprichwörtliche Kanone, mit der auf Spatzen geschossen wird.

Im Nachdenken über das Gespräch habe ich folgende Annahmen erkannt, die Ralf und Stefan meines Erachtens nach ihren Gedanken zugrunde legen:

  • Agilität und Flexibilität, auch in der Unternehmensstruktur, soll man trägen Zusammenarbeits-Strukturen allemal vorziehen.
  • Unsere Beratergesellschaft ist der Start-Inhalt für die GSWmbH.
  • Für unsre Beratungsleistungen braucht es keine GmbH, die können wunderbar auch mit einer GbR umgesetzt werden. Nur eben viel agiler und flexibler.
  • Für die Beratungsfirma braucht es auch kein Geld von Dritten.

Das hat mich zu folgenden Erkenntnissen gebracht.

  • Für mich ist die Umsetzung der beratergruppe s·w mit einem gleichwertigen Grundeinkommen und allen Mitarbeitern als geschäftsführenden Gesellschaftern nicht das RealExperiment. Und braucht natürlich auch kein Geld von Dritten. Wir werden unsere Beratergruppe zwar auch so entwickeln, allerdings braucht sie in absehbarer Zeit weder eine(n) SekretärIn, noch eine(n) Putzfrau(-mann), noch eine(n) AssistentIn. Es werden hier also drei gleichwertige Menschen unter gleichwertigen Bedingungen zusammen arbeiten. Das ist nichts wirklich Experimentelles oder Überraschendes, finde ich.
    Bis wir da also in spannende experimentelle Regionen vorstoßen, kann einige Zeit vergehen, wenn wir es überhaupt schaffen. Eine Beratungsfirma unter den Konditionen Grundeinkommen + Ermächtigung aufzubauen ist keine Herausforderung und auch kein Experiment. Das Experiment beginnt dort wo das „menschliche Material“ laut betriebswirtschaftlichem Vorurteil nicht geeignet ist, die Verantwortung eines geschäftsführenden Gesellschafters zu übernehmen. Für dieses Experiment würde uns Geld von Dritten wiederum außerordentlich weiter helfen, da es den Zeitraum bis wirklich experimentelle Bedingungen bestehen, die zu testen es lohnt, vehement verkürzt.
  • Die erste Bedingung unseres Experiments kann dadurch deutlicher werden, dass man sie anders herum ausdrückt. Im Film sagen wir: Wir erfinden das Gefäß neu. Durch Ralf und Stefan ist mir klar geworden, was das andersherum bedeutet und welche Herausforderung darin wirklich steckt.
    Der Umkehrschluss ist: Wir brauchen kein konkretes Produkt und keine konkrete Dienstleistung.
    Natürlich haben wir Ideen für Produkte und Dienstleistungen, die wir machen möchten und als sinnvoll ansehen, doch wenn wir die beratergruppe s·w außen vor lassen, wollen wir im Moment nichts wirklich Konkretes vorweisen, das wir -ohne weitere Mitarbeiter – sofort angehen könnten. Unsere Vorstellung ist: Unternehmen ergeben sich um Menschen herum im Rahmen von Interaktionen. Demnach fehlen uns weder Produkte noch Dienstleistungen, stattdessen fehlen uns noch die Menschen, die ihre Produkte und Dienstleistungen oder unsere Ideen gemeinsam mit uns und wir mit ihnen in einer Unternehmung umsetzen wollen. Das Hauptaugenmerk dieser Firma sind nicht die Produkte und Dienstleistungen, sondern das Unternehmensgebäude und seine Kultur. So wird jedes Produkt und jede Dienstleistung, wenn wir uns dafür entscheiden, ein eigenes Geschäftsmodell bekommen und mehr oder weniger – von exorbitant bis überhaupt nicht – wirtschaftlich erfolgreich sein. Der Zweck des Unternehmens für das RealExperiment bleibt: Die langfristig verlässliche Existenz der GSW
    Sprich die erste Bedingung des Experiments ist: Es braucht kein bestimmtes Produkt und keine reelle Dienstleistung, um ein Unternehmen zu Gründen. Die Sehnsucht, anders zusammen arbeiten zu wollen, reicht völlig aus.
  • GmbH oder GbR? Nach abwägen der vielen guten Argumente oder besser gesagt, der vielen Fragen, die Ralf und Stefan gestellt haben, komme ich zum Schluss: Das ist Geschmacksache. Ralf und Stefan haben Recht, dass unsere Unternehmensberatung keine GmbH braucht und wir im Moment auch keinen Unternehmensinhalt haben, der eine GmbH zwingend erforderlich macht. Für mich entsteht das RealExperiment allerdings in der Herausforderung, dass die GSW möglichst schnell produziert, handelt und Dienste leistet und somit alle klassischen Wirtschaftszweige 1. bedient und 2. das unter den gesetzten Bedingungen des Experiments im realen Markt erfolgreich macht. Das wäre der Kern des RealExperiments und dafür ist die GmbH ein gängige und erprobte Gesellschaftsform. Wir prüfen im Moment gemeinsam den Verwaltungs- und Bürokratieaufwand, mit dem sich die GmbH von der GbR unterscheidet. Am Ende aller sachlichen Argumente wird es eine Gefühlsentscheidung bleiben, die sich in den nächsten Wochen vollzieht und zu einer Gründung führen wird ;).

Soweit erst einmal die erste Lektion in Demut – weitere werden folgen …

Gruß Gebhard

Das RealExperiment auf der Utopia-Konferenz 2010

Der Countdown zu unserem Auftritt auf der Utopia-Konferenz 2010 läuft. Nächste Woche um diese Zeit werden Andreas und Markus schon im ICE (na, wie denn auch sonst bei diesem Anlass??!) unterwegs nach Berlin sein. Das Manuskript für unseren Beitrag im Open Programm der Konferenz ist bereits in der 3. Version und so gut wie fertig.

Wir sprechen am 28. Oktober 2010 um 17,30 Uhr im Raum Break Out. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und versprechen eine emotionale Inszenierung, die die Herzen und Gehirne unserer Teilnehmer ansprechen und bewegen wird!

Sagt uns bitte Bescheid, wenn Ihr auch auf der Konferenz seid. So können wir uns schon vorab persönlich verabreden.

Ein Internet-Livestream ist von den Veranstaltern auch angekündigt. Sobald wir mehr dazu wissen, werden wir Euch darüber informieren.

Bleibt auf dem Laufenden in Twitter unter #RealExperimentaufUtopia2010.

Und hier ist noch der Querverweis auf den Walk to Talk Berlin, der ebenfalls im Rahmen der Utopia-Konfernez von uns durchgeführt wird.

Wir sind gespannt auf die Gespräche und die Vernetzung mit leidenschaftlichen Protagonisten einer neuen Wirtschaft nach dem Motto: sinnvoll wirtschaften ist möglich!

Ihr habt es geschafft!

Wir sind dabei am 29. Oktober auf der Utopia Konferenz 2010

Jetzt ist es offiziell. Ihr habt uns auf die Utopia Konferenz 2010 gewählt.
Doch nicht nur das – Wir sind die unangefochtene Nummer 1 im Bereich „Projekte und Ideen“

Vielen Dank!!!

So ist es nun klar, dass wir am 29. Oktober 2010 um 14:00 Uhr im Raum „Workshop“ bei unserm Host „Martin“ unsere fünf Minuten auf der Utopia Konferenz gestalten werden!

So macht Web 2.0 Spaß!

Andreas, Gebhard & Markus

PS: Wir werden versuchen ein Video davon zu machen und es hier sowie in unserem YouTube-Kanal zu veröffentlichen.

PPS: Es ist noch nicht ganz klar, doch vermutlich werden wir im Rahmen der Utopia Konferenz auch einen Walk to Talk in Berlin machen. Mehr dazu bald hier auf dem Blog

RealExperiment auf die Utopia Konferenz wählen

Hallo Blog,

heute haben wir eine tolle Neuigkeit und ein wichtiges Anliegen.

Die Neuigkeit:
Vor ca. zwei Wochen haben wir uns bei Utopia beworben, um das RealExperiment auf der Utopia Konferenz 2010 in Berlin vorzustellen. Und Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Vortrag in die Auswahlliste aufgenommen worden ist!

Das Anliegen:
Utopia geht andere Wege. So wurden die möglichen Vorträge zwar von einem Gremium vorausgewählt. Die endgültige Abstimmung wird allerdings im Netz stattfinden, durch die Community, wenn man so möchte. Für das RealExperiment wäre es die erste große Bühne, auf der es sich präsentieren kann und das knapp 6 Wochen nach Veröffentlichung des Films auf YouTube. Wir wollen zur Utopia Konferenz, doch damit das klappt, brauchen wir Unterstützung.

Wir haben uns wie folgt beworben: Den Rest des Beitrags lesen »

gegeben hat:

dreidimensionaler Haken

Haken 3D

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die Geld eingesetzt haben.
Unabhängig vom Betrag freuen wir uns schlicht über jede finanzielle Unterstützung. Geht man von der Mindestsumme 5,00 Euro aus, fehlen noch 299.980 Geschenke.

Schenker:

Willst Du mit uns gehn?

A group of people hiking in the Guadalupe Moun...

Image via Wikipedia

Jetzt stehen die Namen und Termine für das Treffen zwischen Walkt to Talk und dem prio.walk fest!

Datum Start Ende Karte auf Google
Markus 13. Oktober München (A) Bayerstraße 16a Markt Indersdorf, (B) – Gästehaus St. Klara der Akademie Schönbrunn
Andreas 14. Oktober Markt Indersdorf, (B) Schrobenhausen (C), Altstadthotel Schrobenhausen
Gebhard 18. Oktober Hilpoltstein (F), Pension zur Krone Nürnberg (G), Meistersingerhalle

Anmeldungen gehen bitte über Ralph und Stefan vom prio.walk, damit alles in einer Hand bleibt, danke! Natürlich muss man nicht den ganzen Tag mitlaufen, auch Teilstrecken sind möglich.

Wenn jemand bei einem Walk to Talk mit uns mitmachen möchte, an diesen Tagen allerdings keine Zeit hat oder nicht extra nach Bayern kommen möchte, der kann uns via Antwort auf unsere Umfrage sein Interesse kundtun und uns auch bitte durch anhaken des unteren Feldes (eine Zweifachauswahl ist möglich) die Orte mitteilen, an denen sie oder er teilnehmen kann, danke:

Zum Abschluß noch ein Zitat von Thomas D.:

„und ihr schaut ab und zu mal besser eure Straße lang,
denn irgendwann komm ich an, und dann hoffe ich,
ihr wißt, was geht, und daß ihr mich versteht,
und macht was draus, denn eh‘ ihr euch’s verseht
bin ich wieder raus.“

Grüße
Gebhard

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