Gegenleistung für die Unterstützung

Balance ordinaire

Image via Wikipedia

Wie bereits berichtet, wollen wir nicht nur von Euch unterstützt werden, sondern sind auch auf der Suche nach Popularität, Verbreitung und Aufsehen. Dies hier ist ein auch emotionales Blitzlicht über die Erfolge dieser Bemühungen.

Es ist tatsächlich so, dass die meisten, die uns kennen und als natürliche Person einen öffentlichen Raum – zumeist online – mit Informationen bedienen, sofort und ohne Zögern ihre Unterstützung zugesagt haben. Wie das dann genau aussieht, erfährt man hier im Blog im weiteren Verlauf. Es gibt auch bereits einige, die ganz ohne uns aktiv sind und unsere Seite oder unseren Film twittern und bloggen weil sie es spannend und wertvoll finden, unsere Idee in die Welt zu tragen. Silke, Christoph, David und Eberhard helfen uns – und euch sicherlich auch – mit ihren Fragen weiter. Die noch unbekannten Herren Anwälte und Steuerberater, die mit uns an den ganz konkreten Strukturen und Verträgen arbeiten, unterstützen uns mit ganz konkreten Leistungen. Unsere Ideen im Bereich IT und Technologieprodukte werden auch heute schon von Programmierern und Projektpartnern unterstützt. Und, ob ihr das glaubt oder nicht, keiner von ihnen verlangt eine direkte Gegenleistung. Alle wetten mit uns auf den Erfolg des RealExperiments.

Vor allem, wenn es um etwas geht, wie uns auf einer Firmen-Homepage an exponierter Stelle mit einem Banner zu positionieren, gibt es immer wieder Fragen an uns: „Wie sieht die Gegenleistung aus? Was haben wir davon? Was ist euer Angebot für uns?“

Hier unsere Antworten:

Unser Angebot an Euch ist dasselbe wie an die gesamte Welt. Sie ist also das Gleiche, was auch die Menschen bewegt, uns zu unterstützen, die es jetzt bereits tun.

Wir sind drei Typen die ihre Existenz auf eine andere Betriebswirtschaft verwetten. Weil sie sich und der Welt etwas beweisen wollen und weil sie glauben, dass es Zeit ist, aktiv etwas anders zu machen. Was wir entdecken, lernen, erkennen und nachweisen, werden wir mit allen, die es interessiert, teilen.

Ihr bekommt die Ergebnisse des RealExperiments.

Wir gehen dabei auch für Euch ins reale, operative Risiko. Und wir sind genauso wie die, die uns mit ihren Webseiten, Blogs und Podcasts schon verbreiten, davon überzeugt, dass dieses Vorhaben an sich unterstützenswert ist.
Warum und Wozu?

  • Weil es neue Wege geht.
  • Weil wirkliche Alternativen erprobt werden.

Oder wie Stefan Hagen uns gesagt hat: „Ich unterstütze Euer Projekt gerne. Schlussendlich ist’s eine coole Sache und Ihr seid coole Typen. Was spricht also dagegen? ;-)“

Aus dem RealExperiment gewinnen wir sicherlich wertvolle Erkenntnisse für die zuküftige Gestaltung von Organisationen. Ganz egal übrigens, ob wir scheitern oder gewinnen. So lange wir das RealExperiment eine gewisse Zeit am Laufen erhalten, sind die daraus gewonnenen lessons learned wertvoll. PUNKT.

Das ist alles, was wir anzubieten haben. Darüber hinaus gibt es nichts, keine Deals, kein versprochenes Zusatzgeschäft, keine Auslastung, keine weitergehende Kooperationsvereinbarung, keine Exklusivrechte an nichts.

Sinnvoll wirtschaften beginnt dort, wo man füreinander arbeitet – nicht miteinander oder gar gegen einander.

Es ist mehr als winwin, mehr als Verdrängung und ganz sicher mehr als das sozialdarwinistische Recht des Stärkeren!

Es ist die große kulturelle Herausforderung unserer Zeit für die Arbeitswelt. Diese Herausforderung bleibt so lange bestehen, wie Gallup alljährlich feststellt, dass die weite Mehrheit der Menschen von ihrer Arbeit frustriert oder Schlimmeres ist. Sie bleibt so lange bestehen wie die arbeitsbedingte Einnahme von Psychopharmaka alljährlich Wachstumsraten verbucht. Und sie bleibt so lange bestehen, wie sich Menschen aufgrund der scheinbaren Ausweglosigkeit ihrer Arbeitssituation aus dem Fenster stürzen (France Telekom, J.R. West’s Railways …) und andere Menschen lapidar mit dem Kommentar darüber hinweg gehen dürfen: „Will man ein Omlett machen, muss man Eier zerschlagen.“

Unsere Gegenleistung ist:

Wir riskieren unsere Existenz, weil wir daran glauben, dass es anders geht und dass es sie gibt, die bessere Welt. Weil wir dickköpfige und eigensinnige Verfechter der Eigenverantwortung und der persönlichen Freiheit sind. Weil es unsere Überzeugung ist, dass selbständiges Denken wertvoller ist als Wissen. Und weil wir aus guten Gründen glauben, dass es wichtiger ist, aus Fehlern zu lernen und jene menschliche Reife damit überhaupt erst zu ermöglichen, die wir heute allerortens als vermisst beklagen.

Wir riskieren unsere Existenz, weil wir Kinder lieben und eine erstrebenswerte Zukunft für sie möchten. Weil wir den Kindergarten der über 25-jährigen, den wir täglich erleben, nicht mehr ertragen wollen. Und weil wir unser privilegiertes Leben voll von Selbständigkeit, frei gewählten und gewollten Abhängigkeiten und offenem, spannendem und interessantem Denken und Handeln mit Euch teilen möchten.

Wir riskieren unsere Existenz, um den Debatten und Theorien darüber, was immer schon war und was nicht sein kann, Wirklichkeit entgegen zu setzen. Damit all diejenigen, die heute bereits am Bestehenden zweifeln, Leben anstelle von Theorien als Boden unter die Füße bekommen.

Und last but not least: Wir werden das RealExperiment aufrichtig und mit voller Kraft nach vorne bringen und wollen dabei selbstkritisch und lernfähig bleiben.

Unsere Gegenleistung: Wir wetten unsere Existenz und die Welt schaut zu!

Hoffentlich klärende Grüsse

Andreas, Gebhard & Markus

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